Sonntag, 23. April 2017

Erstes Resümee der Slow Food 2017

Nach zwei Tagen auf dem Markt des guten Geschmacks kann ich für 2017 ein erstes Resümee ziehen:

1. Viel Zeit mitbringen

Wenn Du alles sehen und Dich auch informieren willst, dann reicht meines Erachtens ein Tag auf der Messe einfach nicht. Leider (für den Besucher) ist die Messe äußerst gut besucht. Gerade am Samstag und Sonntag ist zu Stoßzeiten wie der Mittagszeit kaum ein Durchkommen. Angenehmer ist es gleich nach der Öffnung oder kurz vor Schluss.

2. Nimm (Bar-)Geld mit

Eines gleich vorweg - die Messepreise sind nicht günstig. Du kannst zwar viel kostenlos probieren, aber ganz schnell wirst Du feststellen, dass Du natürlich auch das eine oder andere Produkt käuflich erwerben willst. Und hier kommen wir zu den Preisen: Du kannst nicht erwarten, dass ein Produkt, das oft in kleinen Chargen mit viel Handarbeit hergestellt wird, zu Discount-Preisen zu erhalten ist. Aber dafür bekommst Du ein Produkt, das Du mit gutem Gewissen kaufen und verzehren kannst.

An den wenigsten Ständen kann man mit Karte bezahlen, also ist Bargeld angesagt. Und falls es einmal nicht reichen sollte, es gibt auf dem Messegelände mehrere Geldautomaten der ING DiBa. Die Gebühren halten sich meiner Meinung mit 1,95 € pro Auszahlung für Nichtkunden auch in Grenzen. Die Warteschlangen davor sind allerdings lang!

3. Ins Gespräch kommen

Die Aussteller kommen nicht nur auf die Messe um ihre Produkte zu verkaufen - klar freut sich jeder, wenn er am Ende seine Produkte erfolgreich an den Mann (oder die Frau) gebracht hat. Ich denke, dass das bei vielen großen Ausstellern genau das auch der Fall ist. Aber wie wir festgestellt haben sind gerade die kleinen Produzenten sehr leidenschaftlich und erzählen Dir als Verbraucher gerne etwas über ihr Produkt und die Herstellung. Nutz' diese Chance.

4. Zieh bequeme Schuhe an

Glaub mir, Du wirst auf dieser Messe laufen - viel laufen! Mein Schrittzähler im Handy kam an einem Tag auf 18.355 Schritte.


Fazit:

Ich habe auf dieser Messe sehr viel Schönes erlebt, durfte viele gute Produkte probieren und hatte ein paar sehr informative Gespräche mit Herstellen - darüber werde ich hier auf dem Blog noch ausführlich berichten.

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