Freitag, 31. Januar 2014

Küchenklassiker: Käs-Spätzle

Heute wieder ein Klassiker in unserer Interpretation. Zwar verwende ich normalerweise Knöpfle, aber heute mussten es eben mal Spätzle sein. Eine Warnung allerdings im Voraus: das Gericht ist sehr mächtig und nichts für die schlanke Linie!


Normalerweise brät man die Spätzle/Knöpfle nicht in der Pfanne an sondern schichtet sie direkt nach dem Kochen abwechselnd mit Käse in eine Form. Aber da ich oft eine doppelte Portion Spätzle/Knöpfle herstelle und die eine Hälfte einfriere, funktioniert das nach dem Auftauen nicht mehr...


Grüne Käs-Spätzle mit Zwiebeln 
für 2-3 Personen

1-2 EL Butter 
ggf. 100 ml Sahne oder Milch
300 g Bergkäse, gerieben
Muskatnuss
Salz & Pfeffer
2-3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
Öl zum Braten

Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Spätzle drin bei mittlerer Hitze anbraten. Die Spätzle sollen keine Farbe nehmen. Da ich das Gericht am Liebsten richtig "schlotzig" mag, gebe ich an dieser Stelle noch etwas Sahne (oder Milch) mit in die Pfanne, bevor ich den Käse unterrühre. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.

Parallel dazu in einer weiteren Pfanne die Zwiebelringe in Öl goldgelb braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier legen.

Dann die Zwiebeln auf die Spätzle geben und als Beilage einen grünen, gemischten oder Feldsalat servieren.


Fisch am Freitag: Schollenfilets mit Tomaten

Schon sehr lange gab es keinen frischen Fisch mehr im Hause P. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ein paar schöne Schollenfilets erstehen konnte. Leider mache ich mir beim Einkauf oft noch nicht Gedanken, wie ich meine Käufe letztendlich zubereiten möchte. Denn hätte ich dies getan, dann hätte ich auch noch ein paar Krabben und Speckwürfelchen gekauft. So aber musste ich mit dem vorlieb nehmen, was ich zu Hause hatte. Deswegen kommen die Schollenfilets heute mal etwas anders daher...


Schollenfilets mit Tomaten
für 2 Personen

 50 ml Weißwein
3 EL Olivenöl
1 EL Weinessig
1 TL brauner Rohrzucker
1 EL Sweet-Chili-Sauce
1 TL - 1 EL Tomatenmark
250 g Cocktailtomaten
etwas Zitronenabrieb
Salz und Pfeffer
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 Bund gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel...), gehackt
300-400 g Schollenfilets
etwas Mehl
2 EL Butter 

Weißwein mit Olivenöl, Essig, Rohrzucker, Sweet-Chili-Sauce und Tomatenmark aufkochen. Dann die Tomaten zugeben. Bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten vorsichtig garen - die Tomaten dürfen nicht zerkochen. Mit Zitronenschale, Salz und etwas Pfeffer würzen. Abgedeckt warm halten.

Die Schollenfilets trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf beiden Seiten in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Fischfilets darin erst auf der weißen, dann auf der dunklen Seite bei mittlerer Hitze in 6-8 Minuten goldgelb braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen. 

Tomaten nochmals kurz erhitzen, dann mit Sauce und Schollenfilets auf vorgewärmten Tellern anrichten. Frühlingszwiebeln und Kräutern darüber streuen. 


Samstag, 25. Januar 2014

Nicht jedermanns Sache



 Der Lieblingsmann hat mich gefragt, was ich mir zum Geburtstag wünsche. Und im Gegensatz zu vielen Frauen lasse ich mir gerne etwas für den Haushalt bzw. Kochutensilien schenken. So habe ich mir dann ein Gnocchi-Brettchen und ein paar Ravioli-Ausstecher gewünscht. Der Geburtstag kommt zwar erst, aber die Ausstecher sind bereits da und mussten ausprobiert werden... zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auf fertigen Nudelteig zurückgegriffen habe, aber das Arbeitspensum für das "Großevent" heute Abend ist schon stressig genug! Wer mag, der kann den Teig natürlich auch selbst herstellen.


Sauerkraut-Riesling-Suppe mit Blutwurst-Ravioli
für 10 Personen als Vorspeise

Sauerkraut-Riesling-Suppe
2 EL Butter(-schmalz)
1-2 Schalotten, gewürfelt
700 g Sauerkraut
500 ml Riesling
800 ml Geflügelbrühe
2 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
Suppengrundstock
Zucker
Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer

Blutwurst-Ravioli
1 EL Butter(-schmalz) 
1 Schalotte, gewürfelt
200 g Blutwurst, in Stücke geschnitten
1 Apfel, in Stücke geschnitten
100 ml Sahne
Salz und Pfeffer 
ggf. Semmelbrösel
500 g Nudelteig aus der Kühltheke (z.B. von Bürger)
1 Ei

Topping
2 EL Butter(-schmalz)
100 g Sauerkraut
1 Apfel, fein gewürfelt
Salz und Pfeffer
Schnittlauch

Für die Suppe Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin andünsten. 700 g Sauerkraut zufügen und kurz mitbraten. Mit Riesling ablöschen. Aufkochen lassen, dann die Brühe angießen. Lorbeer und Wacholder zufügen. Alles mit Suppengrundstock, etwas Zucker und Kreuzkümmel würzen. Zugedeckt 20-30 Minuten köcheln lassen, dann Lorbeer und Wacholder entfernen. Suppe nicht zu fein pürieren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Ravioli in einer Pfanne Butter erhitzen. Schalotte darin ca. 2 Minuten anbraten, dann Blutwurst und Apfel zufügen. Weitere 2 Minuten braten, dann Sahne angießen und mit erhitzen. Alles zusammen fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Masse zu flüssig sein, mit etwas Semmelbröseln andicken.

Nudelteig auf einer Arbeitsplatte auslegen und halbieren. Eine Hälfte mit verquirltem Ei bestreichen und mit etwas Abstand zueinander kleine Häufchen der Blutwurstmasse darauf verteilen. Die andere Hälfte des Teiges auflegen. Dabei die Luft dazwischen rausdrücken - irgendwie weiss ich nicht, wie ich das besser beschreiben soll. Nun die Ravioli entweder ausradeln oder ausstechen. Die Ravioli in kochenden Salzwasser in ca. 10 Minuten gar kochen. Wenn man eine so große Menge wie ich macht, dann ist es ratsam, vorher ein Probe-Ravioli zu kochen, denn so lässt sich die Kochzeit besser eingrenzen (danke an meinem Big Brother, der auf diese geniale Idee kam).

Für das Topping Sauerkraut und den fein gewürfelten Apfel in Butter anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Heiße Suppe auf Teller verteilen, je 2-3 Ravioli (kommt ganz auf die Größe an) einlegen und das Topping darauf verteilen. Mit Schnittlauch garnieren.


Herzhaft

Als kleiner Snack soll bei unserem geselligen Abend auch etwas Gebäck gereicht werden. Gleichzeitig dient er auch als Tellerdeko.


Rosmarin-Shortbread
für 48-68 Stück

4 Zweige Rosmarin
150 g Parmesan
300 g Dinkelmehl (Type 630)
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Fleur de Sel
2 Eier
250 g kalte Butter

Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und sehr fein hacken. Käse fein reiben. Mehl und Backpulver mischen. Käse, Ei, Rosmarin und Butter in Stückchen zum Mehl geben. Alles glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Normalerweise wird der Teig jetzt auf 36 x 24 cm ausgewellt und direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Ich habe den Teig auf 3 mm Dicke ausgerollt und gleich Plätzchen ausgestochen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) 10-15 Minuten backen. Achtung, der Teig ist noch weich – er wird erst später hart.

Shortbread 2–3 Minuten abkühlen lassen. Dann in ca. 48 Stücke (à ca. 2 x 9 cm) schneiden, sofern man nicht schon, wie ich, direkt Plätzchen daraus ausgestochen hat. Auskühlen lassen.


Freitag, 24. Januar 2014

Neue Formen

Schon lange habe ich mit rechteckigen Backformen geliebäugelt, nun habe mir gleich 2 davon für Quiches geleistet - in unterschiedlichen Größen. Natürlich musste, zumindest eine davon, jetzt auch eingeweiht werden. Ich hatte noch Champignons übrig (und jetzt sind die 3 Kilo auch endlich weg!) - also gab es eine Champignon-Quiche.


Champignon-Quiche
für 2 Personen

1-2 EL Butter oder Pflanzenöl
250-300 g (braune) Champignons, in Scheiben oder geviertelt
1 EL Thymianblättchen
175 g Blätterteig (aus dem Kühlregal)
200 g Schmand 
100 g Sahne
3 Eier
Suppengrundstock
Salz und Pfeffer
ggf. etwas Fetakäse

Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons darin etwas 5 Minuten braten, bis alle austrende Flüssigkeit verdampf ist. Mit der Hälfte des Thymians, Salz und Pfeffer würzen. Etwas abkühlen lassen. Schmand, Sahne und Eier gut verrühren. Mit Suppengrundstock, Salz und Pfeffer würzen.

Eine Quicheform (35x11 cm) mit dem Blätterteig auslegen - bei mir blieb ein Rest übrig, diesen anderweitig verwenden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Champignons drauf verteilen und mit der Eiermischung übergießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft) in ca. 25 Minuten goldgelb backen. Nach 15 Minuten den restlichen Thymian und, wer möchte, etwas Fetakäse über die Quiche bröseln.

Die Quiche warm, lauwarm oder kalt servieren.


Donnerstag, 23. Januar 2014

Schokoladige Versuchung

Der Lieblingsmann will im Büro eine Runde Kuchen schmeißen. Aber welchen Kuchen kann man unproblematisch mitnehmen? Klar, ein Kastenkuchen. Aber irgendwie konnte ich mich mit diesem Gedanken nicht so wirklich anfreunden. Dann die Idee: Brownies! Und so habe ich meinen fast unendlichen Fundus an Rezepten und Kochbüchern durchstöbert. Siehe da, ich wurde fündig. Also habe ich mich daran gemacht, diese schokoladige Versuchung zu backen. Eine richtige Quelle kann ich nicht nennen, denn es ist eher ein Mischmasch aus mehreren Rezepten.


Schoko-Nuss-Brownies
für eine Form 20x25 cm

150 g dunkle Schokolade (70%), in Stücken
150 g Butter
50 g Kakaopulver
3 Eier
200 g Zucker
1-2 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
1/2 TL Fleur de Sel
125 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g Cashewkerne oder Mandeln, gehackt

Im Wasserbad Schokolade und Butter schmelzen, dann das Kakaopulver einrühren und alles zusammen etwas abkühlen lassen. Backofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze)

In einer Schüssel Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, dann nach und nach die Schokoladenmasse unterrühren. Zuletzt das Mehl und die Nüsse unterarbeiten, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Dabei möglichst wenig rühren.

Die Backform einfetten (oder mit Backpapier ausschlagen), Browniemasse hineingeben und glattstreichen. Auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollten nur noch ein paar Krümel hängen bleiben. Die Brownies müssen innen noch sehr saftig sein!

Brownies in der Form abkühlen lassen, dann herausheben und in 12-16 Stücke schneiden.




Mir persönlich waren die Brownies nicht feucht genug - also muss ich sie das nächste Mal entweder früher aus dem Backofen holen oder noch etwas Flüssigkeit zufügen.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Alles hat ein Ende ...

... nur die Wurst - ähhh, der Wickelkoß hat zwei!

Und die Champignon-Schwemme hat immer noch kein Ende. Sie reichen bestimmt für noch eine Mahlzeit. Heute aber gibt es erst einmal Wickelklöße bei uns - mit Champignonfüllung. Um ganz ehrlich zu sein, die Kloßmasse hätte ich auch selbst machen können, aber ich brauche Platz im Kühlschrank und dort lagern noch 2 Familienpackungen Kloßteig. Also wurde eine zu dem Wickelkloß verarbeitet.


Wickelklöße mit Champignonfüllung und Käsesauce
für 4 Personen

2 EL Öl
400 g Champignons, fein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1-2 Zehen Knoblauch, ebenfalls fein gewürfelt
1 Bund Petersilie, gehackt
1 Bund Schnittlauch, in Röllchen
1 Packung Kloßteig für rohe Klöße (750 g -1 kg)
2 Eier
Salz und Pfeffer

2 EL Butter
2 EL Mehl
250 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
100 g fein geriebener Bergkäse
Muskat(nuss)

Öl erhitzen, Champignons und Zwiebeln darin ca. 5 Minuten braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Knoblauch zufügen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Kloßteig mit 1 Ei verkneten. Masse auf Frischhaltefolie zu einem Rechteck (ca. 25 x 30 cm) ausrollen. Abgekühlte Pilze mit Kräutern und 1 Ei vermengen, auf dem Kloßteig verteilen, dabei einen Rand lassen. Mit Hilfe der Folie zusammenrollen, auf ein Stück gebutterte Alufolie legen und darin einwickeln. Ein weiteres Stück Folie fest darumwickeln, dabei die Enden zusammendrehen. Wasser in einem großen Topf aufkochen. Rolle darin bei schwacher ­Hitze ca. 40 Minuten gar ziehen lassen.
 
Butter erhitzen und das Mehl darin anschwitzen. Gemüsebrühe und Sahne unter Rühren angießen. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln Lassen. Käse in der Soße schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Rolle aus der Folie wickeln, aufschneiden und mit der Sauce anrichten. Wer mag, kann dazu einen Salat oder gedünstetes Gemüse reichen.


Schon wieder Champignons

Ich habe erst die Hälfte der Champignons verbraucht - es wartet also noch das einen oder andere Gericht darauf, hier gekocht zu werden. Heute habe ich einen interessanten Kuchen im Gepäck - das schöne daran ist, dass man ihn auch kalt essen kann - ideal, um ihn mit ins Büro zu nehmen.


Champignon-Kräuter-Kuchen

250 g Champignons in Scheiben
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
die Blättchen von 6-10 Zweigen Thymian
1 Bund Petersilie, gehackt
100 ml Öl
Salz und Pfeffer
200 g Dinkelmehl (Type 812)
2 geh. TL Backpulver
4 Eier
125 ml Milch
100 g würziger Bergkäse, gerieben
ggf. Fett und Mehl für die Form

6 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Champignons und Zwiebel darin etwa 5 Minuten braten, bis die austretende Flüssigkeit vollständig verdunstet ist. Knoblauch, Thymian und Petersilie unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (30 cm) ggf. fetten und mehlieren (da ich meine Silikonform verwendet habe, konnte ich mir dies sparen). Die Eier mit dem restlichen Öl und der Mich verrühren. Mehl, Backpulver und Käse einrühren, dann die Pilzmischung unterrheben. Teig in die Form füllen und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Vor dem Stürzen 10 Minuten in der Form ruhen lassen. 


Der Kuchen eignet sich, mit einem Salat dazu, als Hauptgericht oder kann als Snack zu einem Glas Wein gereicht werden.

Dienstag, 21. Januar 2014

Nochmal Champignons

Es sind immer noch Champignons da. Nach Champignon-Aufstrich und Karotten-Champignon-Auflauf gibt es heute Käsenocken mit Champignons.


Käse-Pilz-Nocken
für 4 Personen

350 ml Milch
400 g Vollkorn-Toast, gewürfelt
125 g Champignons, sehr fein gewürfelt
1 Zwiebel, ebenfalls sehr fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gerieben
2 EL Sonnenblumenöl
150 g Bergkäse, gerieben (alternativ: Emmentaler oder ein anderer, herzhafter Käse)
2 EL Mehl
4 Eier 
Salz und Pfeffer
ggf. Semmelbrösel
1/2 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
50 g Butter
50 g Parmesan

Die Milch erhitzen und über die Brotwürfel gießen. 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Champignons, Zwiebeln und Knoblauch im Öl ca. 5 Minuten anbraten und auskühlen lassen. Dann zusammen mit den Brotwürfeln, Käse, Mehl und Eiern gut vermengen. Sollte die Masse zu feucht sein, etwas Semmelbrösel zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Von der Masse Nocken abstechen und im Wasser ca. 10 Minuten ziehen lassen, bis sie oben schwimmen. Auf vorgewärmten Teller anrichten.

Butter in einer Pfanne bräunen und über die Nocken geben. Mit Parmesan und Schnittlauch bestreut servieren.



Montag, 20. Januar 2014

Warmes aus dem Ofen

Tag 2 unserer Champignon-Vernichtungs-Aktion... Heute gibt es die Pilze in Kombination mit meinem Lieblingsgemüse: nämlich Karotten.


Karotten-Champignon-Gratin
für 4 Personen

1 EL Butterschmalz
600 g Karotten, in Scheiben
150 g Lauch, in Ringen (1 Stange)
400 g Champignons, halbiert
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
100 ml Weißwein
200 ml Sahne
1 TL Zucker 
Suppengrundstock
Speisestärke
1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
100 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler) oder Feta
Salz und Pfeffer

Butterschmalz erhitzen, Karotten darin andünsten. Champignons, Lauch und Knoblauch zufügen. 1 Minuten braten, dann mit Weißwein ablöschen. Diesen etwas einkochen lassen, dann Sahne angießen und aufkochen lassen. Mit Zucker und Suppengrundstock würzen. Die Sauce mit etwas in Wasser aufgelöster Speisestärke abbinden. Schnittlauch einrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse mit der Sauce in eine ofenfeste Form (oder mehrere kleine Formen) geben, mit dem Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Umluft) ca. 20 Minuten überbacken.


Das Schönste an diesem Gratin: es lässt sich wunderbar vorbereiten und muss dann nur noch zum richtigen Zeitpunkt in den Ofen geschoben werden...

Sonntag, 19. Januar 2014

Champignon-Aufstrich

Da wir ja unsere Champignon-Schwemme verarbeiten müssen, habe ich die Tiefen den www durchforstet. Bei Kochtrotz habe ich einen leckeren Champignon-Aufstrich gefunden. Das hört sich lecker an ist bestimmt lecker auf unseren selbst gebackenen Broten und Brötchen. Also ran an den Themomix...


Champignon-Aufstrich aus dem Thermomix

400 g braune Champignons, grob gewürfelt
1 Zwiebel, grob gewürfelt
2 Knoblauchzehen, halbiert
4 EL Olivenöl
2 EL Sojasauce
2 EL Balsamico
2 EL Tomatenmark
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL Pimenton de la Vera, dulce
1/2 TL Rauchsalz
 100 g Sonnenblumenkerne, geröstet
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Petersilie, gehackt

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

200 g Champignons in den Mixi geben und 2 Sekunden auf Stufe 6 schreddern. Herausnehmen und beiseite stellen. Mit den restlichen 200 g ebenso verfahren.

Zwiebel und Knoblauch 2 Sekunden auf Stufe 6 hacken, mit dem Spatel von den Seitenwänden schieben. Öl zufügen und 5 Minuten auf Varoma und Stufe 1 ohne Messbecher garen. Nach 4 Minuten den Balsamico zufügen. Die restlichen Zutaten bis auf die Mandeln und die Petersilie in den Mixi geben und alles 4 Minuten auf Varoma und Stufe 1-2 garen. Dann den Messbecher abnehmen und weitere 3 Minuten garen.

Die Sonnenblumenkerne zur Masse geben und alles erst 5 Sekunden auf Stufe 6, dann weitere 5 Sekunden auf Stufe 10 pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Petersilie zufügen und nochmals 5 Sekunden auf Stufe 8 mixen.

Sofort in (Twist-off-)Gläser füllen und verschließen. Der Aufstrich soll sich im Kühlschrank 4-5 Tage halten, lässt sich aber auch gut einfrieren.



Bei Kochtrotz gibt es übrigens auch das Rezept ohne Thermomix...

Seelen-Futter

Über facebook bin ich zu einen Seelen-Rezept mit Dinkelmehl gekommen und musste es natürlich gleich heute ausprobieren, denn Seelen waren ein beliebtes Gebäck meiner Kindheit. Für alle, die Seelen nicht kennen, gibt es hier einen Artikel dazu von Wikipedia.


Dinkel-Seelen
für ca. 8 Stück

500 g Dinkelmehl (Type 630)
50 g lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Frischhefe (also 21 g)
300 ml Wasser
2 TL Salz
Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen

Mehl in den Mixtopf des Themomix geben und eine Mulde formen. Messbecher zur Hälfte mit lauwarmem Wasser (50 ml) füllen, die Hefe hineinbröseln, verrühren und in die Mulde gießen. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Dann Salz und kaltes Wasser zufügen. 2 Minuten auf Teigstufe kneten. Den recht weichen Teig in eine Schüssel füllen und abgedeckt 12-24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. In dieser Zeit 1-2 mal durchkneten. Übrigens: eine große Schüssel wählen, der Teig geht ziemlich auf! Meine war zu klein und ich durfte anschließend den Kühlschrank putzen...

Backofen auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, dabei ein feuerfestes Schüsselchen mit Wasser auf den Boden stellen. Je 1/8 des Teiges abnehmen und durch die Hände in länglicher Form auf ein mit Backpapier belegtes Blech rinnen lassen. Das mit dem durch die Hände rinnen lassen habe ich erst auch nicht richtig verstanden, aber wenn Ihr den Teig in der Hand habt, wisst Ihr, wie das funktioniert... Die Teiglinge sollten 3-4 cm breit und ca. 20 cm lang sein (meine haben es nur auf 15 cm geschafft).

Die Seelen können nun mit Milch bestrichen werden (optional). Mit grobem (Meer-)Salz und Kümmel bestreuen. 15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann im Backofen 15-20 Minuten goldbraun backen.


Die Seelen sind außen wunderbar knusprig und innen richtig fluffig. Daher am Besten ganz frisch genießen - sie lassen sich wegen dem Salz nicht gut lagern und matschen dann durch.

Danke nochmals an Wolfgang, der mir dieses tolle Rezept zur Verfügung gestellt hat. An der Optik muss ich allerdings noch etwas arbeiten.

Samstag, 18. Januar 2014

Blogg den Suchbegriff

Bei feed me up... before you go-go lief die Aktion "Blogg den Suchbegriff". Dabei ging des darum, dass man den skurrilsten, lustigsten oder leckersten Suchbegriff bloggt. Um daran teilzunehmen, ist es zwar in inzwischen zu spät, aber wir haben das zum Anlass genommen, einmal zu schauen, über welche Suchberiffe denn Besucher den Weg auf unseren Blog finden. Nun gut, einen besonders skurrilen oder lustigen Suchbegriff haben wir zwar nicht gefunden, aber die am häufigsten gesuchten haben wir gefunden: Rusks, Schweinebauch asiatisch und Krautsalat aus dem Thermomix.

Grund genug, den zart gesottenen Schweinebauch auf asiatische Art mal wieder zu kochen. Und so haben wir heute auf dem Markt mal kein Wild, dafür aber ein schönes Stück Schweinebauch vom Bio-Metzger erworben. Da uns 1,2 kg mal wieder nicht ausreichen, ist auch noch ein 800 g schweres Stück Kalbsrippe mit in den Topf gewandert.


Zart gesottener Schweinebauch "Asia Style" reloaded
für 4 Personen

1200 g Schweinebauch mit Schwarte
800 g Kalbsrippe
500 ml Reiswein
250 g helle Sojasauce
100 ml Sweet-Chili-Sauce
300 ml Pflaumensauce
75 g Zucker
2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
ein großes Stück Ingwer, in Scheiben
1 Knolle jungen Knoblauch, in Scheiben geschnitten
2 Sternanis
 3 Zimtstangen
 750 ml (Geflügel-)Brühe

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, das Fleisch hineingeben und 10 Minuten kochen lassen. Herausnehmen und gut trockentupfen. Den Topf auch trocknen.

Das Öl im Topf erhitzen, Fleisch mit der Schwarte nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten lang braten, bis die Schwarte braun und knusprig ist.

Fleisch mit Reiswein, Sojasauce, Sweet-Chili- und Pflaumensauce übergießen. Zucker, Lauch, Knoblauch, Ingwer, Sternanis und Zimt dazugeben. Mit so viel Brühe auffüllen, dass das Fleisch bedeckt ist.

Zum Kochen bringen und 2 bis 2 1/2 Stunden bei kleiner Hitze sieden lassen, bis das Fleisch butterweich ist. Dabei darauf achten, dass es stets mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Fleisch aus dem Sud nehmen und in Folie 10 Minuten ruhen lassen. Fett vom Sud abschöpfen und diesen einkochen, bis er lackartig glänzt. Das Fleisch aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Wir gießen den Sud vor dem Einkochen immer durch ein Sieb und fügen nochmals in Stücke geschnittene Lauchzwiebeln zu. Zu dem Gericht passt Reis und grünes Gemüse.


Donnerstag, 16. Januar 2014

Pasta e Basta

Heute hatte ich mal wieder keine Ahnung, was ich denn kochen soll und der Lieblingsmann kündigte sein Kommen mit großem Hunger an. Also habe ich einen Blick in den Kühlschrank geworfen und geschaut, was denn so alles vorrätig wäre. Ganz unten hatte sich neben etwas Stemellachs auch noch eine Packung Räucherlachs versteckt. Den Stremellachs kann man übrigens auch durch "normalen" Räucherlachs ersetzen.

Auf Facebook hatte jemand vor kurzem eine geniale Pasta mit Avocado gezeigt - also ging die Reise in diese Richtung. Leider habe ich mir natürlich nicht gemerkt, wer die Pasta vorgestellt hat und das Rezept habe ich damals auch nicht wirklich angeschaut. Aber man kann ja improvisieren...


Tagliatelle mit Räucherlachs und Avocado in Frischkäsesauce
für 4 Personen

500 g frische Tagliatelle
Öl zu Anbraten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
100 ml Weißwein
175-200 g Frischkäse (z.B. Philadelphia Balance mit Räucherlachs)
200 g Räucherlachs, in Streifen geschnitten
125 g Stremellachs, in kleine Stücke gezupft
1 (oder nach Gusto auch 2) Avocado, in Würfel geschnitten
Saft und Schale von 1/2 Zitrone (unbehandelt)
1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
Zucker
Salz und Pfeffer

Pasta nach Packungsangabe al dente kochen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Mit Weißwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen. Frischkäse und etwas Kochwasser (50-100 ml) von der Pasta unterrühren. Lachs und Avocado hinzufügen. In der Sauce erwärmen, diese aber nicht mehr kochen lassen. Mit Zitronensaft und -Schale, Zucker, Salz (vorsichtig, der Lachs würzt schon kräftig) und Pfeffer abschmecken.

Pasta abgießen und zusammen mit dem Schnittlauch unter die Sauce heben. Auf Tellern anrichten.



Dienstag, 14. Januar 2014

Schnelles Abendessen

Bei uns muss es am Abend meistens schnell gehen - zumindest bis das Essen auf dem Tisch steht. Und warm sollte es nach Möglichkeit sein. Deswegen gibt es unter der Woche oft Pasta - die ist in der Regel schnell gekocht und gelingsicher.


Griechische Nudelpfanne mit Reis und Feta
für 3-4 Personen

 450 g junger Spinat (TK)
250 g griechische Reisnudeln (Kritharáki)
1-2 EL Öl zum Anbraten
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Suppengrundstock
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
250 g Fetakäse

Spinat auftauen lassen (oder zumindest antauen). Nudeln nach Packungsangabe kochen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Öl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Spinat dazugeben und bei mittlerer Hitze andünsten. Dabei immer gut rühren. Mit Suppengrundstock und etwas Muskatnuss würzen.

Nudeln abgießen, dabei etwas von dem Kochwasser auffangen und unter den Spinat geben. Feta dazubröckeln und zusammen mit den Nudeln unter den Spinat mischen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Wir kochen meistens gleich 500 g der Nudeln und machen aus der 2. Hälfte dann ein anderes Gericht. Dieses Mal war es ein Tomaten-Nudel-Salat, den man am nächsten Tag gut mit zur Arbeit nehmen kann.


Tomaten-Nudel-Salat mit Feta
für 2-4 Personen

250 g griechische Reisnudeln (Kritharáki)
1-2 Zehen Knoblauch, gerieben
5 EL Tomatenmark
Öl (Oliven- oder anders Pflanzenöl)
heller Essig
Zucker
Paprikapulver (edelsüß) oder Pimenton de la Vera
Salz und Pfeffer
250 - 500 g (Cocktail-)Tomaten, halbiert oder gewürfelt
1 Bund Petersilie, gehackt
250 g Fetakäse
 
Nudeln nach Packungsangabe kochen. Aus Knoblauch, Tomatenmark, Öl und Essig (im Verhältnis von 2:1) ein Salatdressing mixen. Mit Zucker, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Nudeln abgießen und kalt abbrausen, bis die Nudeln nur noch lauwarm sind. Mit dem Dressing vermengen, Tomaten, Petersilie und zerbröselten Fetakäse unterheben. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Montag, 13. Januar 2014

Kein Shepherd's Pie

... aber dafür ein "Hunter's Pie", denn das Hackfleisch habe ich durch eine Champignon-Sauce (hier auch als Jäger-Sauce bekannt) ersetzt. Auf die Idee bin ich eigentlich nur gekommen, weil ich noch einen Rest Kartoffelstampf von gestern und ein Pfund frische Champignons im Kühlschrank hatte. Und immer nur Kartoffelsuppe aus den Resten zu machen ist ja langweilig.
 

Hunter's Pie
für 2 Personen

1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
1-2 EL Butterschmalz
500 g frische Champignons, geviertelt
 250 ml Sahne
ggf. 250 g Erbsen
Suppengrundstock
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Petersilie, gehackt

ca. 300-400 g Kartoffelbrei/-stampf vom Vortag (oder frisch gemacht)

100 g würziger Käse, gerieben

Zwiebel und Knoblauch im Butterschmalz andünsten. Nach 2 Minuten die Champignonviertel zufügen und mit anbraten. Sahne angießen und ggf. Erbsen hinzufügen. Aufkochen, mit Suppengrundstock und Paprikapulver würzen. Etwas einköcheln lassen, dann Petersilie unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.

Champignonsauce auf 2 feuerfeste Förmchen verteilen und mit dem Kartoffelbrei bedecken. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen, dann den Käse darüber streuen und weitere 10-15 Minuten goldgelb überbacken.


... und so sieht das Gericht dann aus, wenn man zu viel Sauce unten in die Auflaufform macht. Natürlich hätte ich die Form vor dem Fotografieren auch ein bisschen putzen könne, aber dann wäre es ja nicht mehr authentisch gewesen ...

 Als Variation dazu kann ich mir auch gut eine Gemüsemischung unter der Kartoffelhaube vorstellen - dann wäre es wohl ein Gardener's Pie.

Sonntag, 12. Januar 2014

Neu kombiniert

Die Kombination Bohnen und Senf hatten wir schon einmal - leider haben wir das damals nicht verbloggt. Aber heute kamen Bohnen und Senf mit Kaninchen zusammen.


Kaninchen in Senfsauce mit Bohnen
für 2-3 Personen

1 küchenfertiges Kaninchen (ca. 900 g)
3-4 EL Senf, mittelscharf
Salz und Pfeffer
1 EL Butterschmalz
1 Schalotte, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, in Scheiben
1 Petersilienwurzel, gewürfelt
100 ml Weißwein
400 ml Geflügelfond
Suppengrundstock
Zucker
500 g Stangenbohnen
150 ml süße Sahne
1 EL grober Senf

Kaninchen in 5-6 Stücke teilen, mit 1 EL Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Kaninchenteile von allen Seiten anbraten. Schalotte, Knoblauch und Petersilienwurzel zufügen, kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen. Dann den Fond angießen, je 1 EL Suppengrundstock und Senf einrühren. Zugedeckt ca. 60 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

In der Zwischenzeit die Bohnen waschen, putzen und schräg in Stücke schneiden. Reichlich Salzwasser in einem Topf erhitzen und die Bohnen darin 5 Minuten blanchieren. Dann abgießen und kalt abschrecken. 

Am Ende der Garzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen und im Backofen warm halten. Sahne in die Sauce geben und alles gut pürieren. Bohnenstücke zufügen und vorsichtig in der Sauce erhitzen. Vor dem Servieren 1 EL groben und 1-2 EL mittelscharfen Senf unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Wir haben übrigens Kartoffelstampf dazu gereicht.



Schnelle Sonntagsbötchen

Heute morgen habe ich mir erlaubt, etwas länger im Bett zu bleiben. Aber dann hatte ich Lust auf ein Sonntagsfrühstück und so habe ich schnell ein paar Brötchen gebacken. Im Prinzip ist es eine Variation der Dinkel-Kräuter-Brötchen.


Dinkel-Körner-Brötchen
für 8-12 Stück

75 g Körner-Mix (Kürbiskern-, Sonnenblumen- und Pinienkerne)
200 g Dinkelvollkornmehl
200 Dinkelmehl (Type 630)
50 g kernige Haferflocken
1 Pk. Backpulver
2 gestrichene TL Salz
200 g Quark (40 %)
200 g Buttermilch

Mehl zum Bestäuben

Backofen auf 190 °C (Ober- und Unterhitze) bzw. 170 °C (Umluft) vorheizen.

Den Körner-Mix in den Thermomix geben und 10 Sekunden auf Stufe 5 schreddern. Dann die restlichen Zutaten zufügen und 2 Minuten auf Teigstufe zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz nachkneten, zu einer Rolle formen und in 8-12 Stücke teilen. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zuerst mit Wasser bestreichen, dann die Oberfläche leicht bemehlen. Das Einschneiden der Teiglinge mit einem scharfen Messer habe ich vergessen.

Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten goldbraun backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Fazit: die Brötchen sind wieder gelungen, waren schnell fertig und dank des Körnermixes jetzt auch für süße und herzhafte Aufstiche geeignet.

Freitag, 10. Januar 2014

Abendbrot

Heute gab es ja meinen Bohnen-Eintopf zum Abendessen. Dazu wollte ich Guacamole und ein Stück Brot reichen. Nun ist es aber so, dass ich meinem Lieblingsgatten heute morgen das letzte Brötchen mitgegeben habe. Also brauchte ich heute Abend frisches Brot. Aber kaufen wollte ich keines und am Abend muss es dann schnell gehen, sonst würde das Essen erst um 22 Uhr auf dem Tisch stehen. So habe ich dann heute morgen schnell die Zutaten zusammengerührt, den Teig in die Backform gegeben und im Kühlschrank zwischengeparkt. So eine Art No-knead-Brot also.


Abendbrot
für ein Kastenbrot

175 g Körnermix (Kürbiskern-, Sonnenblumen- und Pinienkerne)
1/4 Würfel Frischhefe
200 ml lauwarmes Wasser
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
50 g kernige Haferflocken
150 g Traubenkern-Dinkelvollkorn-Mehl 
100 g Dinkelmehl (Type 630)

Körnermix in den Mixtopf geben und kurz auf Stufe 5 schreddern. Dann Hefe, Wasser und Zucker zufügen, 5 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Zuletzt die restlichen Zutaten hinzugeben und alles 2 Minuten auf Teigstufe kneten.

Eine Brotbackform (ich habe den kleinen 1,9 L-Ultra von Tupper genommen) fetten, den Teig hineinfüllen, abdecken und 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten in den kalten Backofen stellen. Dann den Ofen auf 200 °C (Umluft) einstellen und das Brot 40 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form nehmen und weitere 15 Minuten backen.


Fazit: geschmacklich ein tolles Brot, auch wenn es bei mir nicht so aufgehen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ob es daran lag, dass zu viel Vollkornmehl, Körner & Flocken drin waren oder ich die Hefe zu warm angerührt hatte, kann ich im Nachhinein nicht feststellen. Wobei: auch wenn es ein bisschen wie ein Backstein aussieht, ganz so kompakt ist die Krume dann doch nicht. Jedenfalls macht eine Scheibe schon ziemlich satt...

Bohnen-Eintopf - oder der Versuch vegan zu kochen

Eigentlich wollte ich gestern ein Chili kochen. Aber irgendwie hatte ich dann am Abend, als ich nach Hause kam, keine Lust dazu. Sattdessen gab es einfach Pasta mit einer Tomatensauce und etwas Mozzarella. Dazu einen Endiviensalat. Aber heute habe ich dann doch das Projekt Chili in Angriff genommen. Allerdings hat das, was letztendlich dabei herausgekommen ist, nur noch annähernd etwas mit einem Chili zu tun. Deswegen nenne ich es wohl besser Bohnen-Eintopf. Wobei versehentlich auch noch ein paar Kichererbsen mit in den Topf gewandert sind. Statt Hackfleisch habe ich jetzt auch endlich einmal das Soja-Granulat ausprobiert, das bisher unbeachtet im Küchenschrank lagerte. Wer das Gericht lieber mit Fleisch zubereiten möchte, der ersetzt das Soja-Granulat einfach durch 500 g Hackfleisch.


Bohnen-Eintopf - oder der Versuch eines veganen Chilis
für 4 Personen

100 g Soja-Granulat
Suppengrundstock
1 EL Pflanzenöl (z.B. Oliven-, Sonnenblumen- oder Rapsöl)
2 rote Zwiebeln, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
1/2 TL frische Chili, fein gewürfelt
4-5 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten
1 Dose Kichererbsen
1 Dose rote Kidneybohnen
1 Dose dicke Bohnen
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Pimenton de la Vera, scharf
1/2 TL Piment d' Espelette
1-2 TL Paprikapulver, edelsüß
Zucker
Salz und Pfeffer
2 EL Petersilie, gehackt

ggf. (veganer) Käse, gerieben

Soja-Granulat und einen guten TL Suppengrundstock in eine Schüssel geben. Mit 400 ml heißem Wasser übergießen und quellen lassen.

In einem Topf das Öl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Chili darin andünsten. Das eingeweichte Soja-Granulat hinzufügen und ca. 5 Minuten mitbraten. Dann Tomatenmark,Tomaten, Kichererbsen und Bohnen zufügen. Mit den Gewürzen abschmecken und alles ca. 5 Minuten sanft köcheln lassen.

Vor dem Servieren die gehackte Petersilie unterrühren. Wer mag, kann das Gericht mit etwas geriebenem (veganem) Käse bestreut servieren.


Fazit: der Lieblingsmann fand es gar nicht einmal so schlecht, meinte allerdings, dass ich das nächste Mal einfach das Soja-Granulat einfach weglassen und nur die Bohnen in den Topf tun soll - Begeisterung ist also etwas anderes...

Dienstag, 7. Januar 2014

Im Backwahn?

Irgendwie bin ich zur Zeit im Backwahn - zumindest sagt das der Göttergatte. Aber ihm soll es recht sein, so bekommt er doch ständig frische Brötchen und Brot serviert. Herr P. ist übrigens der Meinung, dass er keinen Weizen mehr verträgt - ob das nun stimmt oder nicht ist nebensächlich, denn ein weiterer, positiver Aspekt ist, dass ich bei meinem Backwahn selbst bestimmen kann, was genau an Mehl drin ist. Und wenn es den Gatten glücklich macht, dann verzichte ich eben auf Weizen.

Dann hat mich meine Schwägerin vor Kurzem gefragt, ob es auch Brötchen ohne Hefe gebe, denn eine Freundin von ihr würde keine Hefe vertragen. Und wie es der Zufall will, bin ich bei der Suche nach Brötchenrezepten bei der kleinen Backstube auf ein Brötchenrezept mit Backpulver statt Hefe gestoßen. Also habe ich das gleich einmal ausprobiert.


Dinkel-Kräuter-Brötchen
für 12 Stück

200 g Dinkelvollkornmehl
200 Dinkelmehl (Type 630)
50 g Haferflocken
1 Pk. Backpulver
2 gestrichene TL Salz
200 g Quark (40 %)
200 g Buttermilch
50 g gemischte Kräuter (alternativ TK-Kräuter)

2-3 EL Milch zum Bestreichen
Mehl zum Bestäuben

Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) bzw. 165 °C (Umluft) vorheizen.

Alle Zutaten in den Thermomix geben und 2 Minuten auf Teigstufe zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz nachkneten, zu einer Rolle formen und in 12 Stücke teilen. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zuerst mit Milch bestreichen, dann die Oberfläche leicht bemehlen. Jeden Teigling mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten goldbraun backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Fazit: sehr schnelle Brötchen (das Abwiegen und Kneten hat gerade einmal 5 Minuten in Anspruch genommen, danach konnten die Brötchen auch schon in den Backofen), die auch für Menschen mit einer Hefeunverträglichkeit geeignet sind. Nur für süße Aufstriche sind die Brötchen wegen der enthaltenen Kräuter nicht so gut geeignet. Aber die könnte man ja auch weglassen...


Montag, 6. Januar 2014

Veggi-Day

Kennt Ihr das - das neue Jahr hat begonnen und man hat sich (unter anderem) vorgenommen, gesünder und weniger fettreich zu essen? Genau das haben wir uns vorgenommen (wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass wir gar nicht so ungesund essen - wenn wir den ganzen Süßkram weglassen würden). Unsdso habe ich dem lieben Gatten heute eine sehr gesunde Reispfanne zum Abendessen serviert.


Reispfanne mit grünem Gemüse
für 4 Personen

250 g roter Camargue-Reis
1-2 EL Pflanzenöl
1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
500 g Stangenbohnen, in Stücke geschnitten
500 g Grünkohl (geschätzt)
250 g Champignon, in Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Suppengrundstock
1-2 TL Zucker
Salz und Pfeffer
100 g Sprossenmix

Reis zusammen mit 600 ml gesalzenem Wasser in ca. 35 Minuten bissfest garen. Absieben und gut abtropfen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Bohnen bei mittlerer Hitze darin anbraten. Nach 5 Minuten Grünkohl und Champignons zufügen, 2 Minuten braten. Knoblauch hinzufügen, etwas Wasser angießen, mit Suppengrundstock und Zucker würzen. Mit geschlossenem Deckel 8 Minuten dünsten.

Zuletzt Reis und Sprossenmix untermengen. Kurz erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Fazit: das Gericht ist nicht nur vegetarisch, es ist sogar vegan! Gut geschmeckt hat es auch und Herr P. konnte ohne schlechtes Gewissen eine 2. Portion davon essen.