Freitag, 29. November 2013

Gegen den November-Blues

Heute ist mich die Lust nach Butterschwämmchen überkommen. Ich liebe diese Dinger und muss immer eine extra große Portion davon zubereiten. Sie schmecken nicht nur als Suppeneinlage, mit etwas Nussbutter übergossen sind sie ebenfalls fantastisch.


Die Menge im Rezept reicht als Einlage für 10 Vorsuppen  oder als Hauptgericht für 2 Personen.

Butterschwämmchen
für 60-80 Stück

125 g weiche Butter
250 g Mehl
5 Eier
Salz
Muskatnuss oder Muskatblüte

Butter mit Salz und Muskat schaumig rühren. Eier und Mehl unterrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Masse 15 Minuten ruhen lassen.

Reichlich Salzwasser (oder Brühe) erhitzen. Mit 2 Teelöffeln von der Masse Nocken abstechen und im siedenden Wasser/Brühe ca. 10 Minuten gar ziehen lassen.


Variationen:

Kräuter-Butterschwämmchen (einfach fein gehackte Kräuter zur Masse geben)
Safran-Parmesan-Butterschwämmchen (etwas Safran und ca. 50 g frisch geriebenen Parmesan untermengen)

Samstag, 23. November 2013

Voll schokoladig

Nachdem ich den Backofen wegen den Traumstücken sowieso schon in Betrieb hatte, habe ich gleich noch ein paar Schokoladenkekse nachgeschoben. Verfeinert wurden diese mit etwas Ingwer. Durch den hohen Schokoladenanteil und den Kakao schmecken die Cookies gar nicht so süß, aber voll schokoladig.


Double Chocolate-Ginger-Cookies
für 30 Stück

200 g Zartbitterschokolade
175 g Weizenmehl
60 g Kakaopulver
100 g Zucker
80 g brauner Rohrzucker
1 Prise Fleur de Sel
1/2 TL Backpulver
 ca. 50 g frischer Ingwer, sehr fein gehackt
100 g Butter
1 Ei

Schokolade in grobe Stücke brechen, in den Thermomix geben und 20 Sekunden auf Stufe 5 fein hacken. Restliche Zutaten bis auf Butter und Ei in den Mixtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 4 vermengen. Nun Butter und Ei zufügen. 2 Minuten auf Teigstufe verkneten. 

Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In 30 Scheiben schneiden und auf zwei, mit Backpapier belegte Bleche legen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für 10-15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Am allerbesten schmecken die Kekse übrigens ganz frisch ...

Ein wilder Klassiker

Da standen wir nun mal wieder am Samstagmorgen beim Wilden unseres Vertrauens und hatten keine Ahnung, was wir mitnehmen sollten. Bis uns dieses eine schöne Stück Hirsch-Tafelspitz angelächelt hat. Und da dauerte es dann auch nicht lange, bis dieses Fleisch in unserem Korb landete. Und in Gedanken schmeckte ich schon die Meerrettichsauce und die Kartoffeln dazu...


Klassischer Tafelspitz vom Hirsch
für 4 Personen

1,2 kg Tafelspitz vom Hirsch
2 Liter Wasser
4 EL Suppengrundstock
2 Lorbeerblätter
ca. 3 cm Ingwer, in Scheiben geschnitten
5 Pimentkörner
1 Nelke
2 große Pastinaken, in 1 cm großen Würfeln
1/2 Hokkaido-Kürbis, in ca. 1 cm großen Würfeln
600 g Kartoffeln, ebenfalls gewürfelt
 2 EL Butter
2 EL Mehl
1/2 Liter Fleischbrühe oder Kochwasser vom Hirsch
1 großer Schluck Weißwein
1/2 Meerrettichwurzel, fein gerieben
Salz
Zucker
Pfeffer


Wasser mit Suppengrundstock zum Kochen bringen, Ingwer, Lorbeer, Piment und Nelke hinzufügen. Fleisch hineinlegen und 2 Stunden leicht köcheln/sieden lassen. Nach 1 1/2 Stunden Pastinaken und Kürbis hinzufügen, mitziehen lassen.

Kartoffelwürfel separat in Salzwasser garen.

Butter in einem Topf schmelzen und Mehl unterrühren. Mit Fleischbrühe auffüllen und etwas einkochen lassen. Den Wein hinzufügen. Geriebenen Meerrettich unterrühren und nicht mehr kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Fleisch aufschneiden, mit dem Gemüse, den Kartoffen und der Sauce anrichten und servieren.


Bei uns war das Fleisch butterzart und das ganze Gericht schmeckte einfach lecker - ein Klassiker halt!

Zufälligerweise gibt es bei Julia von German Abendbrot gerade ein Event zum Thema entstaubte Klassiker - da passt dieses Gericht doch wie die Faust auf's Auge, oder?

event

I did it

Auch wenn mein Lieblingsmann den ganzen Hype um die Traumstücke, die seit Wochen auf so gut wie jedem Blog auftauchen, überhaupt nicht versteht und auch keinerlei Interesse daran gezeigt hat, musste ich sie jetzt doch einmal ausprobieren. Besonders gereizt hat mich die weihnachtliche Variante von Yvonne (Experimente aus meiner Küche). Und da ich heute sowieso mal wieder im Back-Wahn bin, habe ich die Teile eben mal schnell in den Ofen geschoben. Schließlich ist in gut einem Monat schon Weihnachten!

Auch die Original-Traumstücke von Nancy mussten in diesem Zuge daran glauben - die ganze Backerei muss sich ja lohnen...


Weihnachtliche Traumstücke

400 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
5 Eigelb
250 g Butter
1/2 TL Zimt
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Süßspeisen-Masala z.B. von Cosmoveda
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/2 Tokabohne, gerieben
1 Msp. Muskatblüte
3 TL Vanillezucker, vom selbst gemachten
150 g Zucker
Puderzucker zum Wälzen
1/2 TL Zimt

Alle Zutaten zusammen den Thermomix geben und auf Teigstufe in 3 Minuten zu einem Teig kneten lassen. Den Teig in Frischhaltefolie packen und etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Etwas von gekühlten Teig abtrennen und zu einer fingerdicken Wurst rollen. In ca. 1 cm lange Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.  Das wiederholen, bis der Teig ganz aufgebraucht ist.

Die Traumstücke etwa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind, dann auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen.
In einer Schüssel Puderzucker und Zimt vermengen. Traumstücke lauwarm dazugeben und vorsichtig schütteln, so dass die Kekse rundherum damit bedeckt sind.
 


Nancy's Traumstücke

500 g Mehl
5 Eigelb
250 g Butter
2 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
150 g Zucker
Puderzucker

Alle Zutaten zusammen den Thermomix geben und auf Teigstufe in 3 Minuten zu einem Teig kneten lassen. Den Teig in Frischhaltefolie packen und etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Etwas von gekühlten Teig abtrennen und zu einer fingerdicken Wurst rollen. In ca. 1 cm lange Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) in ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. 

Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen. Eine handvoll Puderzucker in eine Schüssel geben, die lauwarmen Traumstücke zufügen und vorsichtig schütteln, so dass die Kekse rundherum damit bedeckt sind.

Die Traumstücke kühl und trocken lagern.


Montag, 18. November 2013

Im Back-Wahn

Heute habe ich eine Neuauflage der African Rusks, also Buttermilch-Zwieback, gebacken. Die gab es im Juni und August 2010 schon einmal. Dieses Mal habe ich die komplette Menge auf einmal gemacht, so dass nicht einmal die große Rührschüssel meiner KitchenAid ausgereicht hat und ich den Teig dann doch in einer richtig großen Schüssel von Hand kneten musste.

Nun kann ich nur noch hoffen, dass meiner Schwägerin die Rusks auch schmecken!



African Rusks III

trockene Zutaten:

200 g getrocknete Mangos, gewürfelt
230 g getrocknete Feigen, gewürfelt
200 g gehackte Paranüsse
200 g geriebene Mandeln
800 g Dinkelmehl
440 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Backpulver
2 TL Natron
2 TL Weinstein
1-2 TL Salz
1/2 TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
2 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
350 g brauner Rohrzucker

250 g Butter

nasse Zutaten:

500 ml Buttermilch
250 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Eier

Zubereitung:

1. Alle trockenen Zutaten in einer wirklich großen Schüssel vermengen. Dann die Butter in kleinen Stückchen in der Mehlmasse verteilen.
2. Alle nassen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, dann in die große Schüssel zu den trockenen Zutaten geben.
3. Alles zu einem festen Teig verkneten.
4. Den Teig zu ca. 3 cm großen Kugeln formen und dicht an dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (Fettpfanne, Auflaufform...) aneinander legen.
5. Im Ofen bei 150-160 °C (Umluft) für 55 Minuten backen. Heiß aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter legen und dort für ca. 30 Minuten auskühlen lassen.
6. Entlang der Fugen auseinander brechen und ohne Backpapier auf dem Rost verteilen. Im Ofen bei 100 °C für ungefähr 3 -4 Stunden trocknen. Ab und zu schauen, ob sie goldbraun und schon trocken sind.



Samstag, 9. November 2013

Thema des Tages: Golf

Heute Abend sind wir zu einer Geburtstagsparty eines leidenschaftlichen Golfers eingeladen. Also musste das Geschenk irgendetwas mit dem Thema Golf zu tun haben. Zum Basteln hatte ich keine Lust und Zeit, also habe ich gebacken. Und das Schönste: unser Rechner ist aus der Reparatur, so dass ich auch wieder Rezepte und Bilder veröffentlichen kann...



Golf-Cup(cakes) für 12 Stück

150 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Priese Salz
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
3 Eier Gr. M
225 g Mehl
1/2 Pk. Backpulver
1-2 TL Kakaopulver
70 ml Milch

200 g Doppelrahm-Frischkäse
75-100 g Puderzucker
1 Fläschchen Backaroma Orange
2 EL Blue Curacao-Likör
grüne Lebensmittelfarbe

12 weiße Pralinen (z.B. Raffaelo o.ä.)

Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker mit dem Handrührgerät cremig rühren. Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren. 12 Mulden einer Muffinform mit je einer Papier-Backform auslegen. Teig gleichmäßig in die Mulden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Umluft) ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 

Puderzucker und Frischkäse 1–2 Minuten verrühren. Mit Lebensmittelfarbe grün einfärben und in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen. Frischkäsemasse in kleinen Tuffs auf die Muffins spritzen. Kalt stellen, bis die Oberfläche etwas fest wird. Pralinen aufsetzen.


Quananas

Mal wieder so ein Kunstwort von uns - aber wir hatten noch Quitten und auch die Ananas wollte verarbeitet werden. Und da wir heute wieder leere Gläser bekommen haben, konnte die Aufstrich-Produktion starten.

Quananas (Quitte & Ananas)
für 5-6 Gläser

570 g Quitten, geschält & fein gewürfelt
370 g Ananas, fein gewürfelt
110 g Apfel, geschält & fein gewürfelt
500 g Gelierzucker 2:1

Gewürfeltes Obst und Gelierzucker in einem großen Topf mischen und mindestens 6 Stunden ziehen lassen. Danach aufkochen und nach Packungsangabe 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen. Noch heiß in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen und sofort verschließen.

Sonntag, 3. November 2013

Würzig

Suppengrundstock ist alle - und das geht im Hause P. gar nicht. Also haben wir wieder etwas geschnibbelt und einen kleinen Vorrat angelagt. Der kleine Bruder, der gerade bei uns weilt, hat dann auch gleich ein Glas abbekommen und auch einen Arbeitskollege von Herrn P. haben wir damit versorgt. Ich bin ja mal gespannt, ob der Vorrat bis Weihnachten reicht...

Suppengrundstock No. 16

700 g Karotten, grob gewürfelt
450 g Sellerie, grob gewürfelt
320 g Zwiebeln, grob gehackt
250 g Lauch, in Ringe geschnitten
210 g Petersilie, grob gehackt
110 g Knoblauch

sind zusammen 2040 g Gemüse, dazu:

510 g grobes Meersalz

Die Zutaten portionsweise in den Thermomix geben und fein pürieren. Alles gut miteinander vermengen und in Gläser abfüllen. Im Kühlschrank lagern.