Sonntag, 26. Juni 2011

Dinkelvollkornbrot mit Joghurt

Nachdem wir jetzt eine voll ausgestattete Küche haben, müssen alle Geräte natürlich auch genutzt werden. Denn zum Anschauen haben wir sie nicht angeschafft. Und da ich in Backlaune war, habe ich erst einen Käsekuchen ohne Boden mit Johannisbeeren aus dem eigenen Garten gebacken - ich hatte noch so viel Quark im Kühlschrank. Und da wir beim Stöbern im Kaufland auch Dinkelvollkornmehl gefunden hatten, habe ich auch gleich ein Brot hinterher geschoben.

Die Zutaten reichen für eine Kastenform.

500 g Dinkelvollkornmehl in den Thermomix geben. 1/2 Würfel Hefe mit einer Prise Zucker in etwas Wasser auflösen und Vorteig fertigen.

100 ml lauwarmes Wasser dazugeben und ca. 15 Minuten abgedeckt stehen lassen. Etwas Salz in 150 ml lauwarmen Wasser auflösen und zusammen mit 100 g Naturjoghurt beigeben. Alles 2 Minuten auf Teigstufe verkneten.

In eine Schüssel umfüllen und im Dampfgarer bei Gärstufe (40 °C) 90 Minuten bis zum doppelten Umfang gehen lassen. Danach den Teig in eine Kastenform füllen und nochmals gehen lassen.

Zuletzt für 5 Minuten bei 250 °C, dann bei 200 °C für ca. 45 Minuten im Backofen auf der untersten Schiene backen.

Sehr gut hat uns das (lauwarme) Brot mit den veganen Brotaufstrichen geschmeckt.


Übrigens: wer keinen Thermomix sein eigen nennt, kann den Teig auch ganz einfach von Hand kneten. Sollte auch kein Dampfgarer zur Verfügung stehen, die Teigschüssel abgedeckt in ein Wasserbad (40 °C) stellen und den Teig 90 - 120 Minuten gehen lassen.

Dinkelmehl hat einen hohen Gehalt an Klebereiweiß, das den Teig geschmeidig macht. Jedoch macht das den Dinkelteig auch empfindlch gegen Überkneten. Hat der Teig nicht genug Zeit, Flüssigkeit aufzunehmen, wird das Gebäck schnell trocken und krümelig. Daher ist es wichtig, den Teig lange gehen zu lssen und ausreichend Wasser zum Teig zu geben. Weil es dann unter Umständen schwierig ist, einen Laib zu formen, empfiehlt es sich, Dinkelbrote in einer Brotbackform zu backen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Was sucht ein Schwede in Thailand?

Richtig - Köttbullar!!!

Und wir haben das ultimative Rezept für ihn:

Köttbullar Thai-Style

1 Zwiebel und 1-2 Zehen Knoblauch schälen und fein würfeln. 1 walnussgroßes Stück Ingwer ebenfalls schälen und sehr fein würfeln. Die Hälfte des Ingwers zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch, 500g Putenhackfleisch, 1 Ei, 1 EL grüne Thaicurry-Paste und 3 EL Sweet Chili Sauce vermengen. Semmelbrösel zur Bindung beigeben. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander abschmecken. Gehacktes Koriandergrün wäre auch klasse dazu, hatten wir aber gerade nicht zur Verfügung. Aus der Masse kleine Klopse formen.

Für die Sauce:

3 Karotten schräg in dünne Scheiben schneiden. 250g Champignons in Scheiben schneiden.
500g grünen Spargel putzen, das untere Drittel schälen und schräg in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.

Die Karottenscheiben zusammen mit dem restlichen Ingwer in etwas Öl andünsten. Mit 2 Dosen Kokosmilch ablöschen. 2 Stängel Zitronengras, viiiieeeel Sweet Chili Sauce, 3 TL grüne Thaicurry-Paste und 1 EL Suppengrundstock zugeben, aufkochen lassen. Die Klopse in die Sauce geben und 5 Minuten mehr ziehen als köcheln lassen. Dann den Spargel und die Champignos zugeben, weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren mit heller Sojasauce abschmecken und mit Koriandergrün garnieren.

Wir fanden das Gericht super lecker und haben es mit Basmatireis ratzefutz verspeist... deswegen -mal wieder- kein Photo...