Freitag, 3. Dezember 2010

Fischklößchen mit Kräuter-Senf-Sauce

Rezept für 2 Personen:

100 g Vollkorntoast (ca. 3 Scheiben)
100 g Soja-Creme oder Sahne
250 g TK-Wildlachsfilet (angetaut)
250 g TK-Seelachsfilet (angetaut)
1 EL Suppengrundstock
1/2 TL Salz
frischer Pfeffer
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Ei (oder Eiersatz)

500 g Kartoffen

700 g Wasser
1 TL Salz

150 g Sojacreme/Sahne
35 g Mehl
1-2 EL mittelscharfer Senf
2-3 EL gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Dill...)
Pfeffer
Salz oder Suppengrundstock

Das Toastbrot in grobe Stücke reißen und im Thermomix 10 Sekunden/Stufe 4 zu Semmelbröseln verarbeiten, dann umfüllen.

Die Sojacreme/Sahne und das in grobe Stücke geschnittene Fischfilet zusammen mit dem Suppengrundstock, Salz und Pfeffer 5 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern. Die Frühlingszwiebel und den Knoblauch klein schneiden (ich mach das lieber von Hand als mit dem TM), mit den Semmelbröseln und dem Ei (oder Eiersatz) mit in den Mixi geben. 1 Minute/Knetstufe vermengen.

Die Masse mit feuchten Händen zu tischtennisballgroßen Klößchen formen und in den Varoma legen.

Die Kartoffeln schälen, in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden und ins Garkörbchen legen.

Den Mixtopf spülen und 700 g Wasser einfüllen. Das Garkörbchen ein- und den Varoma aufsetzten. 25 Minuten/Varoma/Linkslauf/Sufe 1 garen. Kartoffeln und Fischbällchen warm stellen und die Brühe auffangen.

Von der Brühe 350 g abmessen, zusammen mit der Sojacreme/Sahne und dem Mehl in den Mixtopf geben, 5 Minuten/100°C/Linkslauf/Sufe 3 erhitzen. Senf und Kräuter zugeben, 10 Sekunden /Stufe 2 verrühren. Mit Salz (oder Suppengrundstock) und Pfeffer abschmecken.



Ich musste natürlich gleich probieren, ob sich aus der Masse auch Fischfrikadellen erstellen lassen. Ja, das funktioniert. Vor dem Anbraten in Pflanzenöl habe ich sie allerdings noch in Semmelbröseln gewendet. Und ich muss sagen, dass mir auch diese Version sehr gut geschmeckt hat.

Fotos konnte ich leider keine machen, da der Akku meiner Cam leer war...

Sonntag, 21. November 2010

Zucchini-Garnelen-Risotto...

... gab es heute bei uns zum Mittagessen. Uns hat es wunderbar geschmeckt, deswegen hier auch gleich das Rezept (bei uns ausreichend für 3 Portionen):

Zucchini-Garnelen-Risotto aus dem Thermomix:

85 g Lauch, 2 Knoblauchzehen und 2 mittelgroße Zucchini (420 g) für wenige Sekunden auf Stufe 3-4 zerkleinern (die Zucchini sollte dann ca. 1/2 cm groß sein).

2 EL Olivenöl zufügen und 5 Min/100°C/Stufe 1 andünsten.

Den Schmetterling aufsetzen, dann 250 g Risotto-Reis, 150 ml Weißwein, 350 ml heißes Wasser und einen guten EL Suppengrundstock zugeben. 10 Min/100°C/Stufe 1/Rückwärtslauf garen.

Anschließend 250 g TK-Garnelen (kurz angetaut)zum Risotto geben, weitere 10 Min/100°C/Stufe 1/Rückwärtslauf garen. Kurz vor Ende der Garzeit 1 EL Margarine, 75 g geriebenen Käse und reichlich gehackte Petersilie unterrühren (lassen).

Samstag, 20. November 2010

Vegane Brotaufstriche

Ich soll ja aus gesundheitlichen Gründen möglichst wenig tierische Fette zu mir nehmen. Nun habe ich nach Alternativen gesucht, nachdem selbst die vegetarischen Aufstriche nicht frei von Sahne sind. Und siehe da, im Wunderkessel habe ich ein Rezept für vegane Brotaufstriche gefunden. Eine Variante wurde sogar als Leberwurst-Ersatz deklariert. Hier meine Abwandlung davon:

Grundrezept (ergibt ca. 600 g Basis-Masse):

100 g Grünkern im Thermomix 5 Sek./Stufe 10, dann 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern, dann umfüllen.

125 g Zwiebeln (geviertelt) 5 Sek.Stufe 5 zerkleinern, mit dem Spatel nach unten schieben. 10 g Olivenöl dazugeben, 5 Min/100°C/Stufe 1 andünsten.

250 g Wasser, 2 TL Suppengrundstock, 1/2 TL Salz, 2 Knoblauchzehen (grob zerkleinert) und den geschroteten Grünkern dazugeben. Kräftig mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Alles 10 Min/90°C/Stufe 1 garen.

Anschließend 1 EL Walnussöl, 1 TL Senf und 125 g Räuchertofu zufügen. Alles 15 Sek/Stufe 8, dann 30 Sek/Sufe 5 vermengen.


Leberwurst-Ersatz:

200-300 g Basis-Masse
1 TL Senf
2 EL frische Petersilie
1 EL frischer Thymian
1 TL Majoran

Alles 20 Sek/Stufe 4 vermengen.

Tomaten-Austrich:

200-300 g Basis-Masse
45 g Tomatenmark
55 g getrocknete Tomaten in Öl (Öl abtropfen lassen)
1 EL frischer Thymian
1 EL frische Petersilie

Alles 20 Sek/Stufe 4 vermengen.


Ich hätte nie gedacht, dass die Aufstriche so gut schmecken. Mein Mann, noch skeptischer, war vom Leberwurst-Ersatz geradezu begeistert und macht schon Pläne, wie die Grundmasse noch gewürzt werden könnte, um eine größere Vielfalt zu erhalten.

Donnerstag, 9. September 2010

Spinatnocken

Wir weilen derzeit bei den Schwiegertigers (die, denen wir unseren Wunderkessel zu verdanken haben) und haben etwas Zeit, um in älteren Kochzeitschriften (um es ganz genau zu sagen: Lust auf Genuss - die sie uns zu verdanken haben) zu schmökern. Und dabei bin ich über das folgende Rezept gestolpert: Spinatnocken. Und da ich in letzter Zeit doch sehr gesündigt habe, was Fleisch und tierische Fette betrifft, dacht ich, dass mal wieder fleischlos auf der Speisekarte stehen müsste. Also fix die Zutaten für eben diese Nocken besorgt und das Rezept mit dem Thermomix nachgekocht...

750 g TK-Spinat auftauen lassen, dann gut ausdrücken (bei mir sind etwa 300 g übrig geblieben). Danach fein hacken. Ich habe es zuerst mit dem Thermomix versucht, allerdings ohne Erfolg, denn der Spinat hat sich nur unten um das Messer gewickelt. Deswegen besser von Hand kleinhacken.

200 g Weißbrot vom Vortag in groben Stücken 10 sek./ Stufe 7 zu Flocken mahlen. Es sollte weder zu grob noch zu feinbröselig sein. In eine Schüssel umfüllen.

1 Zwiebel (40-50 g) und 1-2 Knoblauchzehen schälen, in den Kessel geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben, 1 EL Margarine oder Öl dazu geben und 2 1/2 Min/100 °C/Stufe 1 andünsten. 125 g Milch zugeben, 2 1/2 Min/100 °C/Stufe 2 erwärmen. Die Brotbrösel zugeben und 10 Sek. /Stufe 2 vermengen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.

2 Eier (Größe M), den Spinat, geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer zu dem Brot geben und alles 45 Sek./Stufe 5 vermengen, dann 30 Minuten ruhen lassen. Mit Hilfe von 2 Eßlöffeln Nocken abstechen und im Varoma und dessen Einlegeboden verteilen. Besonders schön und glatt werden die Nocken, wenn man mit feuchten Händen erst Bällchen und diese dann leicht länglich ausformt.

1 Liter gesalzenes Wasser im Kessel zum Kochen bringen, dann den Varoma mit Einsatz aufsetzen und 15 - 18 Min./Stufe1/Varoma dünsten (Zeit ist abhängig von der Größe der Nocken).

In einer großen Pfanne 2-3 EL Butter mit 6-8 Salbeiblättern aufschäumen, die Nocken darin kurz schwenken. Die Nocken auf Tellern verteilen, mit frisch geriebenem Parmesan/ Grana Padano bestreuen und sofort servieren.

Meinem Mann, den Schwiegertigers und mir hat das Gericht äußerst gut geschmeckt und wir werden es bestimmt noch öfters auf den Tisch bringen - und alles nur, weil wir im Urlaub in alten Kochzeitschriften geblättert haben... übrigens: wer keinen Themomix hat kann die Zutaten auch von Hand vermengen, Nocken ausformen und einfach 5 Minuten in Salzwasser gar ziehen lassen.

Sonntag, 29. August 2010

Zitronengnocchi mit Pfifferling-Tomaten-Rahm

Dieses wunderbare Rezept habe ich in den weiten des www gefunden. Leider weiss ich nicht mehr wo ganau, sonst hätte ich gerne die Quelle angegeben. Aber es ist soooo lecker!

Zitronengnocchi mit Pfifferling-Tomaten-Rahm 
für 2 Personen

200 g Pfifferlinge
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1-2 EL Cognac
100 ml Geflügelbrühe
100 ml Sahne
etwas Zitronensaft
1 EL Sahne, leicht geschlagen
10 Tomaten; enthäutet, entkernt, in Würfeln
1 EL gehackter Petersilie (eigentlich Estragon)
Salz
Pfeffer aus der Mühle

500 g Ricotta
2 Eigelb (M-L)
1 TL Salz
60 g frisch geriebener Parmesan
Schale von 1/2 - 1 Zitrone
150 g Weizenmehl, plus extra zum Bestäuben

Zubereitung Pfifferling-Tomaten-Rahm:

Die Pfifferlinge gründlich putzen, Schmutz mit einem Pinsel entfernen. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pilze darin kräftig anbraten, dann leicht salzen. Wenn alle Flüssigkeit verdampft ist, aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel geben. Die Temperatur reduzieren.
Knoblauch und Schalotten ins Bratfett geben und etwas anschmoren. Alles mit Cognac ablöschen und mit Geflügelbrühe und Sahne auffüllen. Die Sauce in einen kleinen Topf umfüllen und etwas einköcheln lassen. Die Pfifferlinge wieder zugeben, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf kleinster Flamme warm halten.

Zubereitung Zitronengnocchi:

Ricotta, Eigelb, Salz, Zitronenschale und frisch geriebenen Parmesan in eine große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren. Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist. Der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz.
Das Arbeitsbrett ordentlich mit Mehl bestäuben, einen großen Esslöffel des Teiges abstechen und auf das Brett geben. Teig und Hände großzügig bemehlen, dann den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer immer wieder in Mehl tauchen um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern. Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten (zu lange Wartezeit machen sie matschig und lassen sie am Brett kleben).
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, großzügig salzen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt. Die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Dann ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dies kann abhängig von ihrer Größe 2 bis 4 Minuten dauern. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf zwei große tiefe Teller verteilen.

Fertigstellung:

Tomaten und Estragon in die heiße Sauce geben, die geschlagene Sahne unterziehen. Den Pfifferlingsrahm gleichmäßig über die Gnocchi löffeln und sofort servieren.
Anmerkung Petra: Ganz köstlich! Die fluffigen Gnocchi mit frischer Zitronennote passen ausgezeichnet zur Pilzsauce. Man kann auch noch einen Hauch Zitronenschale in die fertige Sauce geben.

P.S.: Die Gnocchi brauchen wirklich nur 15 Minuten Herstellungszeit.

Afrikan Rusks II

Die Neuauflage unseres Zwiebacks - dieses Mal ganz ohne Weizenmehl, da er als Geschenk für eine Weizen-Allergikerin gedacht ist. Dieses Mal war drin:

trockene Zutaten:

215 g getrocknete Aprikosen
85 g getrocknete Cranberries
100 g getrocknete Feigen
200 g gehackte Mandeln
100 g gehackte Paranüsse
100 g gehackte Cashewkerne
200 g geriebene Mandeln
800 g Dinkelmehl
440 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Backpulver
2 TL Natron
2 TL Weinstein
1-2 TL Salz
350 g Zucker

250 g Butter

nasse Zutaten:

500 ml Buttermilch
250 ml neutrales Öl
2 Eier (bei uns waren es 3 kleine Eier)

Zubereitung:

1.) Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Dann die Butter in kleinen Stückchen in der Mehlmasse verteilen.

2.) Alle nassen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, dann in die große Schüssel zu den trockenen Zutaten geben.

3.) Alles zu einem festen Teig verkneten.

4.) Den Teig zu ca. 4 cm großen Kugeln formen und dicht an dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (Fettpfanne, Auflaufform...) aneinander legen.

5.) Im Ofen bei 150-160 °C (Umluft) für 55 Minuten backen. Dann heiß aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter legen und dort für ca. 30 Minuten auskühlen lassen.

6.) Entlang der Fugen auseinander brechen und ohne Backpapier auf dem Rost verteilen. Im Ofen bei 100 °C für ungefähr 3 -4 Stunden trocknen. Ab und zu schauen, ob sie goldbraun und schon trocken sind.


Donnerstag, 19. August 2010

Sommerzeit = Einkochzeit

Auch wenn das Wetter nicht vermuten lässt, dass es Sommer ist, so findet man jetzt überall Obst zu vernünftigen Preisen. Was liegt also näher, als den Sommer in Form von Marmeladen (ja, ich kenne den Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Fruchtaufstrich - aber ich in finde, dass sich Marmelade einfach besser anhört als Fruchtaufstrich...) einzufangen. Und so sind in den letzten Tage sage und schreibe 56 Gläser der Sommerkonservierung entstanden.

Als erstes habe ich eine rosa Grapefruitmarmelade gekocht (extra für Dich, liebe Coni!), die ich der Einfachheit halber wieder "Just Pink" genannt habe.

Für "von A bis Z" mussten die Ananas und Zwiebeln daran glauben. Das Ergebnis: ein schönes, gelbes Chutney - super lecker zu Gegrilltem oder Kurzgebratenem.

"Sundowner" habe ich die letzte Kreation vom Wochenende genannt - in Anlehnung zur Canary Sunrise, die allerdings etwas andere Zutaten hatte. Sundowner ist eine Mischung von Maracuja und Nektarine mit etwas Pfirsichlikör abgerundet.

Am Anfang der Woche habe ich dann saftige Zwetschgen entdeckt - ideal für meinen "Winterzauber" - Zwetschge mit Rotwein und Lebkuchengewürz. Mit letzterem hatte ich es sehr gut gemeint, jetzt schmeckt die Marmelade wirklich sehr weihnachtlich!

Gestern Abend entstand dann noch "P³" bestehend aus Pfirsich, Prosecco und Pepino Peach (Pfirsichlikör). Eine gelungene Mischung - finde ich.

Gerade eben wurde die "Rote Versuchung" fertig - eine Mischung aus Nektarinen und Himbeeren, die leuchtend rot wurde (daher auch der Name). Obwohl ich Nektarinen und Himbeeren in Verhältnis 3:1 eingesetzt hatte, kommt der Himbeergeschmack stark durch.


In der Planung befinden sich derzeit noch ein "Gelber Traum" (Aprikosen-Fruchtaufstrich mit echter Bourbon-Vanille verfeinert), "Wilder Mix" (einmal quer durch den Obstgarten - Resteverwertung) und "Bratapfel" (mit Mandelstückchen, Zimt und Rum-Rosienen).

Freitag, 13. August 2010

Krautsalat aus dem Thermomix

Heute kam der Mixi mal wieder zum Einsatz, denn ich wollte unbedingt einen Krautsalat machen. Und da ich wenig Zeit hatte, musste es ratz-fatz gehen. Hier die Zutaten und Anleitung:

1 kleiner Becher Magerjoghurt (150 g)
4 EL Sahne/Cremefine
4 EL Öl
1 TL Senf
1 TL Suppengrundstock (oder 1/2 TL Salz)
frischer Pfeffer aus der Mühle
2 TL Zucker
1 EL Zitronensaft
1 Bund Petersilie

in den Mixtopf geben und 15 Sek./Stufe 3-4 verrühren. Dann

250 g Spitzkohl (oder Weißkohl) in groben Stücken
250 g Karotten in Stücken
1 Apfel in Stücken
30 g Zwiebel in Stücken

dazugeben. 5 Sek./Stufe 4-5 zerkleinern. Vor dem Servieren am Besten etwas ziehen lassen.

Sonntag, 13. Juni 2010

Slada jazar wa jban - Püree von gerösteten Karotten mit Feta


Zutaten:

500 g Karotten (in dicke Scheiben geschnitten)
4 Knoblauchzehen (ganz, geschält)
75-100 ml Olivenöl
2 TL Kreuzkümmelsaat
Salz und Pfeffer
150 g Fetakäse
1 kleines Bund Petersilie (gehackt, zum Garnieren)


Zubereitung:

Die Karotten und den Knoblauch in eine feuerfeste Form geben und mit dem Olivenöl übergießen. Mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C backen.

In der Zwischenzeit eine Pfanne erhitzen, Kreuzkümmelsaat hineingeben und 3-4 Minuten unter Rühren trocken rösten, bis sie zu duften beginnt. Abkühlen lassen und im Mörser grob zermahlen.

Die Karotten mit dem Kreuzkümmel bestreuen und ohne Alufolie weitere 15-20 Minuten rösten, bis sie weich und gar sind. Danach in der Form mit einer Gabel zerdücken. Dabei gut mit dem Öl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In eine flache Schale umfüllen, den Feta darüber bröseln und mit der Petersilie bestreuen. Das Karottenpüree warm mit Fladenbrot servieren.

Als weitere (Vor)speisen empfehlen wir Hummus (Kichererbsenpüree), Tomaten- und/oder grüner Salat.

Samstag, 12. Juni 2010

Fladenbrote mit Schwarzkümmel

Da ich heute marokkanisch kochen möchte, muss natürlich die passende Beilage her. In diesem Fall Fladenbrot. Natürlich könnte ich das Brot auch fix und fertig kaufen, aber das habe ich bei der Einkaufstour schlicht und einfach vergessen. Aber für was hat man einen Vorratsschrank und einen Thermomix? Genau, man macht das Brot einfach selbst! Und da bei meinem letzten Versuch der geliebte Schwarzkümmel partout nicht auf dem Brot bleiben wollte, habe ich ihn dieses Mal einfach unter den Teig geknetet (genauer gesagt kneten lassen...)

Zutaten:

350 g Weizenmehl
150 g Roggenvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Schwarzkümmel
1 EL Grieß
1 EL Obstessig
20 g Olivenöl
300 g lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in den TM geben und 2 Min./Teigstufe durchkneten. Dann den Teig in zwei Portionen teilen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech jeweils zu einem Fladen ausrollen. Mit etwas Olivenöl bepinseln und 20 Minuten gehen lassen.

Dann im vorgeheiztem Ofen bei 175 °C (Umluft) etwa 20 Minuten backen.

Man kann natürlich auch einen großen Fladen machen...

Tafelspitz mit Spargelvinaigrette

Wir haben wieder ein neues Rezept probiert - Tafelspitz mit Spargelvinaigrette. Wir sind total begeistert von dieser Kombination und möchten Euch das Rezept nicht vorenthalten - es ist unkompliziert und man braucht auch keinen Thermomix dafür...



Zutaten:

1,2 kg Rindfleisch (Tafelspitz)
1 Zwiebel
2-4 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 Bund Suppengemüse
500 g grüner Spargel
500 g weißer Spargel
2 EL Pflanzenöl
1 TL Zucker
1-2 TL Senf (mittelscharf)
4-6 EL weißer Balsamico-Essig
8 EL Traubenkernöl
Salz und Pfeffer
1 Bund Schnittlauch


Zubereitung:
In einem Topf Salzwasser erhitzen. Das Fleisch, die geschälte, halbierte Zwiebel, Knoblauchzehen und die Lorbeerblätter hineingeben und aufkochen. Den Schaum abschöpfen und das Fleisch köcheln, bis es weich ist. Nach einer Stunde das geputzte, geschälte und kleingeschnittene Suppengemüse zum Fleisch geben.

In der Zwischenzeit den Spargel waschen und schälen, die Enden abschneiden und in ca. 1/2-cm-große Würfel schneiden (die Spargelköpfe dabei allerdings nicht würfeln).

Das Pflanzenöl in einer großen!! Pfanne erhitzen, die Spargelköpfe und -würfel darin anschmoren, mit Zucker und Salz würzen. Abgedeckt etwa 4 Minuten garen. Den Senf unterrühren, Essig darübergeben und vom Herd nehmen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen scheiden. Das Traubenkernöl und den Schnittlauch über den Spargel geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles gut vermengen.

Das Fleisch aus der Brühe nehmen, in Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Spargelvinaigrette darüber verteilen.

Als Beilage empfehlen wir neue Kartoffeln (halbiert und angebraten).

Sonntag, 6. Juni 2010

Hähnchengeschnetzeltes mit Spargel


Die Flut von Spargel nimmt kein Ende... und das ist auch gut so, denn von diesem schmackhaften Gemüse bekommen wir einfach nicht genug. Und die Saison ist ja auch so kurz, dass wir jede Gelegenheit nutzen. Heute haben wir uns daraus Hähnchengeschnetzeltes mit Spargel gemacht.

Zutaten:

400-500 g Hähnchenbrust
2 EL Butterschmalz
750 g Spargel (geschält)
3 Frühlingszwiebeln
200 ml Weißwein
250 g Sahne (oder Soja-Creme)
Schale von 1/2 Zitrone
5 EL Kräuter für grüne Sauce (TK-Produkt)
1 EL Suppengrundstock
Mehl zum Bestäuben
1/2 TL Zucker
Salz und Pfeffer
2 TL Kapern aus dem Glas

Zubereitung:

Den Spargel schräg in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die Hähnchenbrustfilets in Streifen schneiden und mehlieren. In einer großen Pfanne oder Topf 1 EL Butterschmalz erhitzen und das Geschnetzelte portionsweise darin goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Einen weiteren EL Butterschmalz erhitzen, den Spargel darin anbraten und ca. 5 Minuten andünsten. Ebenfalls herausnehmen, den Wein in die Pfanne geben, aufkochen und auf die Hälfte einreduzieren lassen. Sahne angießen, die abgeriebene Zitronenschale, Frühlingszwiebeln, Zucker und den Suppengrundstock zugeben, aufkochen lassen. Den Spargel dazugeben, alles ca. 5 Minuten köcheln lassen. Zuletzt die angebratene Hähnchenbrust, Kräuter und Kapern zugeben, alles erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Reis servieren.

Samstag, 5. Juni 2010

African Rusks - Buttermilchzwieback

Vor ein paar Wochen waren wir bei R.s Cousine Karen und ihrem Lebensgefährten zu Besuch. Die Beiden, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen hatte, waren mir gleich sympathisch. Sie sind sehr tierlieb (neben 4 Hunden wohnen auch noch Fische und ein Chamäleon bei ihnen) und scheinen die gleiche Liebe zum Essen zu haben wie wir - wenn man sich die Portionen anschaut, die sie auftischen... ich habe noch gefragt, wer denn noch alles zum Essen käme, aber außer uns vieren kam keine weitere Person mehr dazu. Trotzdem hatten wir am Ende so gut wie alles aufgefuttert. Und eben an jenem Tag haben wir das erste mal diesen köstlichen, von Karen selbst zubereiteten Zwieback gekostet - und gleich nach dem Rezept gefragt. Das trudelte etwas später per eMail auch ein, wurde ausgedruckt und auf die Liste der auszuprobierenden Rezepte gesetzt (die immer länger wird...)

Heute haben wir dann wieder einmal einen Einkaufsmarathon hinter uns gebracht. Und überall gab es afrikanische Lebensmittel (oder das, was die Einkäufer der großen Supermarktketten dafür halten) im Angebot - schließlich fängt nächstes Wochenende die Fußball-WM in Südafrika an. Und mir kam dieses Rezept wieder in den Sinn - ich wollte das Gebäck doch unbedingt einmal ausprobieren. Wieso nicht heute?! Die meisten Zutaten dafür haben wir ja sowieso ständig im Haus, aber ich konnte mich daran erinnern, dass in dem Rezept auch etwas von Buttermilch, Natron und Weinsteinpulver stand... das landete dann auch gleich im Einkaufswagen. Zu Hause angekommen, haben wir uns dann ans Werk gemacht - und das Rezept etwas abgewandelt. Zunächst wurde die Menge halbiert, damit wir zwei Varianten machen konnten. Hier die Rezepte:

African Rusks (Grundrezept)

620 g Mehl
(wir haben 420 g "normales" und 200 g Vollkornmehl genommen)
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Weinstein
1 TL Salz
175 g brauner Zucker

125 g Butter

250 ml Buttermilch
125 ml Öl
1 Ei

Im Originalrezept steht, dass Rosinen, Nüsse, Schokostückchen optional beigegeben werden können. Bei uns sah das dann so aus...

zusätzliche Zutaten für Variante 1:

200 g getrocknete Aprikosen in Stücken
150 g gehackte Cashewkerne
100 g gehackte Mandeln

und für Variante 2 braucht man zusätzlich zum Grundrezept:

200 g dunkle Schokolade in Stücken
200 g Kokosflocken
100 g gehackte Mandeln


Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten (inklusive der optionalen Sachen) in einer großen Schüssel vermengen. Dann die Butter in kleinen Stückchen in der Mehlmasse verteilen.

Alle nassen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, dann in die große Schüssel zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem festen Teig verkneten.

Den Teig zu ca. 4 cm großen Kugeln formen und dicht an dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (Fettpfanne, Auflaufform...) aneinander legen.

Im Ofen bei 190 °C für 45 Minuten backen (wir haben sie bei 175 °C Umluft gebacken). Dann heiß aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter legen und dort für ca. 30 Minuten auskühlen lassen. Anschließend entlang der Fugen auseinander brechen und ohne Backpapier auf dem Rost verteilen. Im Ofen bei 100 °C für ungefähr 3 -4 Stunden trocknen. Ab und zu schauen, ob sie goldbraun und schon trocken sind.

Vorsicht, die Teile krümeln ohne Ende!


Liebe Karen,
liebe Stephan,

nochmals ganz herzlichen Dank für die tollen Stunden bei Euch und das wunderbare Essen. Wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen.

Liebe Grüße
A & R

Donnerstag, 3. Juni 2010

Feiertag

Hier in Hessen ist heute Feiertag - und dazu haben wir wunderschönes Wetter. Was liegt näher, als endlich unsere neu gekauften Fahrräder "ausgehfein" zu machen und einen Ausflug zu unternehmen.

Wir wären nicht wir, wenn uns unsere erste Fahrt nicht zu kulinarischen Köstlichkeiten bringen würde... da heute jedoch Feiertag ist, gibt es nur begrenzte Auswahl. Aber unser geliebter Bauer hat während der Spargelzeit jeden Tag (also auch sonn- und feiertags) geöffnet. So kam es, dass ruck zuck ein Kilo Spargel in unserem Rucksack verschwunden ist, um kurz darauf (Fahrradfahren macht nämlich hungrig!) zusammen mit Nudeln und Champignons im Topf zu landen. O.k., das Foto unserer Nudeln mit Spargel und Pilzen ist nicht das Beste, aber geschmacklich war es vorzüglich.

Zutaten:

1 kg Spargel
250 g Champignons
300 g Sahne (oder Cremefine)
2 EL Butter
1-2 EL Suppengrundstock
1 EL Bärlauchpesto
250 g Nudeln (z.B. Bandnudeln)
100 g frisch geriebener Parmesan
Zucker
Salz und Pfeffer
Muskat


Zubereitung:

Spargel waschen, schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Dicke Stangen eventuell längs halbieren. 1 Liter Wasser mit 1 Teelöffel Salz, etwas Butter und 1 Prise Zucker aufkochen, die Spargelschalen darin ca. 20 Min. köcheln. Brühe durch ein Sieb abgießen, wieder in den Topf geben, die Spargelstücke hineingeben und knapp gar kochen (das dauert je nach Dicke der Stangen zwischen 10 und 15 Min.).

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die restliche Butter in einer großen Pfanne oder Topf erhitzen, die Champignons darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. lang anbraten. Salzen und pfeffern. Die Spargelstücke mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser heben und beiseite legen. Das Spargelkochwasser erneut aufkochen und die Nudeln darin bißfest kochen. Falls nach dem Kochen des Spargels zu wenig Kochwasser für das Kochen der Nudeln übrig geblieben ist, dann zuerst noch Wasser und eventuell Salz nach Geschmack zugeben. Die Sahne zu den Champignons gießen und ein paar Minuten köcheln lassen. Den Parmesan reiben. Die Spargelstücke in die Pfanne geben und warm werden lassen. Die Hälfte des Parmesans unterrühren und mit Suppengrundstock, Bärlauchpesto, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Nudeln abgießen und unter die Sauce mischen.

Sonntag, 30. Mai 2010

CON-fusion-Küche

Wir lassen uns ja gerne beim Kochen ausländisch inspirieren und kreieren unsere eigene Fusion-Küche. Dieses Wochenende wurde daraus eine Confusion-Küche, denn wir haben eingekauft, ohne uns Gedanken zu machen, was dabei herauskommt. Nachdem es gestern ja schon Kartoffelcurry und das orientalische Lamm (Rezepte weiter unten) gab, kam heute Mittag dieser Spargel-Mango-Salat mit Garnelen auf den Tisch:


Zutaten:

1 kg Spargel
2 reife Mangos (wenn man das Geld übrig hat: Flugmangos!)
1 unbehandelte Zitrone
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 kleine, rote Chilischote
1 kleine Zehe Knoblauch
4-5 Stängel frischen Korinder (alternativ Minze oder Thai-Basilikum)
Salz
1 EL Öl
400 g große Garnelen

Zubereitung:

Den Spargel schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. In den Varoma geben und auf den mit 1 Liter Wasser gefüllten Mixtopf setzen. 20 Min./Varoma/Stufe 1 garen.

In der Zwischenzeit die Mangos schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und würfeln (oder in Scheiben schneiden). Etwa 1/4 des Fruchtfleisches zusammen mit dem Saft und der Schale der Zitrone in ein hohes Gefäß geben. Ingwer und Knoblauch schälen und würfeln. Die Chilischote aufschneiden, Kerne entfernen. Koriander waschen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und zusammen mit dem Ingwer, Knoblauch und dem Chili in das Mixgefäß geben und pürieren. Mit Salz abschmecken.

Restliche Mangostücke und den Spargel in eine Schüssel geben, 2/3 des Pürees darüber verteilen, gut durchmischen, kurz ziehen lassen. Dann auf Teller verteilen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Garnelen hineingeben und kurz anbraten. Das restliche Püree dazugeben und vermengen. Die noch warmen Garnelen auf den Salat geben, eventuell mit etwas Kariander garnieren und servieren.

Variation:

Nicht jeder mag frischen Korinder und wir könnten uns dieses Gericht anstatt dessen auch super gut mit frischer Minze oder Thai-Basilikum vorstellen.

Samstag, 29. Mai 2010

Orientalische Lammhaxen

Wie schon berichtet, sind uns heute Lammhaxen in den Einkaufskorb "gesprungen". Auf der Suche nach geeigneten Rezepten, fielen uns immer wieder marokkanische und weitere nordafrikanische Kochbücher in die Hände. Doch keines davon hatte die Lösung, also haben wir unsere Ideen einfach auf unseren Vorstellungen der marokkanischen Küche aufgebaut.
Die Zugabe von Rotwein entstammt dann wieder der traditionellen europäischen Küche und ist dem Geschmack nicht abträglich.

Trotzdem es ein schöner, warmer und sonniger Tag war, kam beim Kochen leichte Weihnachtsstimmung auf: Es roch lecker nach Glühwein - kein Wunder, wenn man sich die folgenden Zutaten anschaut.


Zutaten (für 2 Personen):

2 Lammhaxen (à ca. 400 g)
2 EL Butterschmalz
1 Stückchen Ingwer (walnussgroß)
1 Zwiebel
3-4 Karotten
1 Flasche Rotwein (0,7 L)
VIIIIIEEEEEL Knoblauch (ca. 1/2 Knolle)
1-2 EL Honig
1-2 TL Suppengrundstock
200 g getrocknete Aprikosen
100 g gehackte Mandeln
1 Glas Instant-Couscous
1 EL Butter

Gewürzmischung:

20 Kardamom-Kapseln
2 Nelken
1 Zimtstange
1 TL Koriandersaat
1 TL Bockshornkleesaat
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1 kleine getrocknete Chilischote
1 TL grobes Meersalz
1/2 Sternanis

Zubereitung:

Die Zutaten für die Gewürzmischung in einem Mörser zerstoßen und die Lammhaxen damit einreiben. Das Butterschmalz in einem feuerfesten Topf erhitzen und die Lammhaxen darin von allen Seiten anbraten. Ingwer, Zwiebel und Karotten schälen, grob würfeln, dazugeben und kurz anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen. Angedrückten Knoblauch, Suppengrundstock und den Honig hinzufügen. Aufkochen lassen, dann ohne Deckel im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft) ca. 1 1/2 Stunden schmoren lassen. Dabei das Fleisch ab und zu wenden.

Wenn das Fleisch gar ist, dieses aus der Sauce nehmen und in Alufolie gewickelt warm halten. Die Sauce durch ein Sieb abgießen. Die in Würfel geschnittenen Aprikosen hinzufügen, aufkochen und die Sauce etwas einreduzieren lassen. Gegebenenfalls mit Salz abschmecken.

Den Couscous mit den Mandeln mischen, 1/2 TL Salz zugeben und mit 2 Gläsern kochend heißem Wasser übergießen. Quellen lassen. Zuletzt die Butter dazugeben und alles mit einer Gabel auflockern.

Die Lammhaxen zusammen mit der Sauce und dem Couscous servieren.

Kartoffelcurry mit roten Linsen

Bei der heutigen Einkaufstour haben wir drei unserer Liebslingsgeschäfte besucht: den indischen Bollywood-Shop (da gab es die 2-kg-Packung rote Linsen und diverse Gewürze), den Asia-Shop (hier sind 5 Flugmangos, diverse Thai-Currypasten und frischer Koriander in den Einkaufskorb gesprungen) und unseren Lieblingstürken (Putenkeule und Lammhaxen). Und dann haben wir überlegt, was wir daraus über's Wochenende zaubern könnten. Das erste Gericht ist eben das Kartoffelcurry:


Zutaten:

200 g rote Linsen
20 g frischer Ingwer
1 Zwiebel (ca. 80 g)
2 Knoblauchzehen
4-5 EL Ghee oder Butterschmalz
1 TL gemahlener Kurkuma
2 Msp. Cayennepfeffer
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1-2 TL rote Currypaste (Vindaloo-Curry)
1 TL Suppengrundstock
500 g festkochende Kartoffeln (geschält, in 1 1/2 cm große Würfel geschnitten)
16 Cocktailtomaten (halbiert oder geviertelt)
1 Becher Naturjoghurt (150 g)
1/4 - 1/2 Bund Koriander

Zubereitung:

Linsen in einem Sieb unter fleißendem kalten Wasser waschen. Mixtopf mit 1 L Wasser befüllen, die Linsen ins Garkörbchen geben, einhängen und 10 Min./100 °C/Stufe 1 bissfest garen. Garkörbchen entnehmen, Wasser wegschütten.

Den Ingwer fein würfeln, zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch in den Mix geben. 4 Sec./Stufe 5 zerkleinern. Das Ghee zugeben und 2-3 Min./100 °C/Stufe 1 andünsten. Die Gewürze, Kartoffeln, Tomaten und 250 g Wasser zufügen. 25 Min./100 °C/Linkslauf/Sanftrühren garen.

Zuletzt die Linsen und den Joghurt zugeben, mit dem Spatel unterheben und 3 Min./100 °C/Linkslauf/Sanftrühren erwärmen. Mit Salz abschmecken. Koriander waschen,Blättchen von den Stielen zupfen, grob hacken und vor dem Servieren unter das Curry mischen. Nach Belieben mit Pappadam oder Naan-Brot servieren.

Sonntag, 23. Mai 2010

Bunter Spargel-Kartoffel-Salat mit Gri-Soß-Vinaigrette

Zutaten Salat:

400 g Karotten
400 g Kartoffeln
500 g grüner Spargel
250 g Cocktailtomaten
2 Stangen Frühlingszwiebeln

Zutaten Vinaigrette:

1 EL Bärlauch-Pesto
2 EL Kräuter für Frankfurter Grüne Sauce (TK-Produkt)
1 EL mittelscharfer Senf
1 TL Zucker
1 TL Salz
Paprikapulver
10 EL Rapsöl
5 EL weißer Balsamico-Essig


Zubereitung:

Karotten schälen und schräg in ca. 1/2 cm dicke Stücke schneiden. Kartoffeln ebenfalls schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden (ggf. die Scheiben halbieren). Beides in das Garkörbchen vom TM geben. In den Topf 800 g kochend heißes Wasser geben, Garkörbchen einsetzten und das Gemüse 10 Min./100°C/Stufe 1 kochen. In der Zwischenzeit den Spargel schälen und in 4-5 cm lange Stücke schieden. In den Varoma geben und auf den Mixtopf setzen. Alles zusammen 20 Min./Varoma/Stufe 1 garen. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden.

Alle Zutaten für die Vinaigrette in ein verschließbares Gefäß geben und kräftig schütteln.

Das gegarte Gemüse, die Tomaten und die Zwiebelringe in eine Schüssel geben, die Vinaigrette darüber gießen, durchmischen und mindestens 1-2 Stunden ziehen lassen.

Kartoffelsuppe mal anders

Gestern Abend kam mal wieder die Frage auf, was kochen wir? Mein Männe hatte gestern mittag den Gefrierschrank nach Essbarem durchsucht (ich musste ja arbeiten und hatte nichts vorgekocht) und Unmengen an verschiedenen Brühen gefunden - aufgetaut hat er sich allerdings eine fertige Portion Nudeln Bolognese. Ich schweife ab, wo waren wir stehen geblieben? - ach ja, bei den Brühen... jedenfalls wollte er dann eine Suppe kochen - aus einer Brühe und mit asiatischen Nuden. Dann kam die Frage, was sollte noch alles in die Suppe. Hmm, leider fiel mir nichts asiatisches ein, was dazu gepasst hätte. Ich wollte sowieso eher etwas mit Kartoffeln. Gleich kam die Frage, nur Kartoffeln? Und auch die von mir angebotenen Champignons dazu, waren nicht genehm. Bärlauch dann schon eher. Jedenfalls sind wir in die Küche gegangen und haben angefangen, Kartoffeln und eine Zwiebel zu schälen. Inzwischen ist uns auch ein Glas Currypaste ins Auge gefallen. Also weshalb nicht in diese Richtung? Schnell noch ein Stückchen Ingwer dazu und eine Dose Kokosmilch, schon war die Idee für unsere "andere" Kartoffelsuppe geboren. Hier das Rezept:

Zutaten:

1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (in der Größe zwischen Haselnuss und Walnuss)
1 EL Öl
ca. 500 g Kartoffeln
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
250 ml Wasser
2 TL Vindaloo-Currypaste
1-2 EL Suppengrundstock
1/2 Bund Bärlauch
1 EL grüne Korianderpaste

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und im TM 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Zusammen mit dem geschälten und in feine Würfel geschnittenen Ingwer und dem Öl 3 Min./100°C/Stufe 1 andünsten. Dann die geschälten und in grobe Würfel geschnittenen Kartoffeln, die Kokosmilch, das Wasser, die Currypaste und den Suppengrundstock dazugeben. Alles 30 Min./100°C/Stufe 1 garen. Danach den Bärlauch und die Korinderpaste zufügen. 10-15 Sek./Stufe 7 pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig.

Sonntag, 16. Mai 2010

Roastbeef-Spargel-Röllchen & Spargel-Risotto...


... gab es gestern bei uns. Eigentlich ist das Rezept für 4 Personen, aber wir haben es zu zweit aufgefuttert (ja, wir sind verfressen!). Und das, was ich hier als Bärlauch-Pesto bezeichne ist einfach Bärlauch mit etwas Öl püriert (hält sich im Schraubglas im Kühlschrank ca. 1 Woche)


Zutaten:

insgesamt 24 Stangen grüner Spargel
8 Scheiben Roastbeef (à 80 g)
200-250 g Frischkäse (light)
200 g geriebener Käse (light)
3-4 TL Bärlauchpesto
3 EL Öl
1 kleine Zwiebel
250 g Risotto-Reis
150 ml Weißwein
750 ml Spargelwasser, heiß
20 g Magarine oder Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen und im unteren Drittel schälen. Oben 10 cm (mit Spitze) abschneiden, den Rest in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Roastbeefscheiben trocken tupfen, etwas plattieren und von beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Hälfte des Frischkäses mit 100 g geriebenem Käse und 1-2 TL Bärlauchpesto verrühren. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann auf die Roastbeefscheiben streichen. Jeweils 3 Spargelstücke auf die Fleischscheiben legen, von der kurzen Seite aufrollen und mit Zahnstochern feststecken.

Für das Risotto (im Thermomix zubereitet) die Zwiebel in den Mixtopf geben, 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 1 EL Öl zugeben und 2 Min./100°/Stufe 1 dünsten. Risottoreis zugeben und 3 Min./100°/Linkslauf/Stufe 1 dünsten. Mit Weißwein ablöschen, 5 Sek./Linkslauf/Stufe 2 verrühren. 650 ml Spargelbrühe dazugießen und 22 Min./100°/Linkslauf/Sanftrühren garen, dabei den Messbecher nicht aufsetzen. Nach 10 Minuten die Spargelscheiben zugeben und mitgaren lassen.

In der Zwischenzeit 2 EL Öl in einer großen Pfanne (beschichtet) erhitzen. Die Roastbeefröllchen portionsweise von allen Seiten gleichmäßig bei mittlerer Hitze anbraten, so dass sie Farbe bekommen. Dann alle Röllchen zusammen in die Pfanne geben, 100 ml Spargelwasser angießen und mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten garen lassen.

Die Röllchen herausnehmen, Zahnstocher entfernen und warm stellen. Restlichen Frischkäse und 1-2 TL Bärlauchpesto in die Pfanne geben, verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas einkochen lassen.

Zuletzt die Butter und den restlichen Käse unter das Risotto rühren, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Freitag, 14. Mai 2010

Shopping-Tour im Loop5

Heute ist Brückentag und wir hatten das Glück, dass der eingereichte Urlaubstag genehmigt wurde. Und so haben wir uns auf den Weg nach Weiterstadt ins Loop5 gemacht - sehr wohl wissend, dass dort die Hölle los sein würde. Nach einer entspannten Parkplatzsuche haben wir uns ins Getümmel geworfen. Ganz am Schluss unserer Shopping-Tour sind wir natürlich in einem großen Buchgeschäft gelandet. Und sind am %-Tisch über mehrere Kochbücher gestolpert. Natürlich haben wir zugeschlagen und unsere Kochbuch-Bibliothek um 5 Bücher erweitert (und das für insgesamt 11,97 €). Besonders gefallen hat mir das Buch


Vegetarisch vom Naumann & Göbel Verlag (NGV)
ISBN 978-3-625-11471-0 - wir haben es für 3,99 € erstanden...



Kurzbeschreibung bei Amazon.de:
Bringen Sie Abwechslung auf den Tisch und verwöhnen Sie sich und Ihre Familie mit neuen und leckeren Rezepten, garantiert fleischlos, garantiert ausgewogen, denn bei der Zusammenstellung der Rezepte wurde darauf geachtet, dass Sie auch fleischlos mit allem versorgt werden, was Ihr Körper braucht. Daneben bietet eine ausführliche Einleitung neben Warenkunde auch Grundwissen rund um gesunde Ernährung und Nährstoffbedarf bei Groß und Klein. Köstliche Salate, Leckeres mit viel Gemüse und Pilzen, Deftiges mit Eiern und Käse, Pfiffige Kartoffel-, Reis- und Nudelrezepte und Vollwertiges rund um Getreide und Hülsenfrüchte - wer generell auf Fleisch verzichten möchte oder aber Anregungen für die fleischlosen Tage sucht, der wird in unserem Kochbuch fündig! Über 100 neue Rezeptideen aus der ganzen Welt liefern Ihnen Gerichte, bei denen niemand Fleisch vermissen wird.

Unsere Meinung:
Beim ersten Durchblättern haben wir gleich ein paar Rezepte gefunden, die wir unbedingt nachkochen wollen. Dann wird sich zeigen, ob das Buch hält, was es verspricht.


Das zweite Buch, das uns aufgefallen ist, ist folgendes Buch:


Südafrika - Aromatisch, vielseitig und exotisch
(Minikochbuch, ISBN 978-3-86146-379-5, Verlag konnte ich nicht herausfinden, Preis: 2,99 €)

Ein kleines, handliches Kochbuch, das in die Welt des diesjährigen Fußball-WM-Landes entführt. Nachdem wir ja bereits dieses wundervolle Land besucht haben und uns deswegen schon mit der dortigen Küche beschäftigt haben, können wir dieses kleine Büchlein empfehlen. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und doch eine kleine Übersicht über die südafrikanische Küche erhalten möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wer allerdings sehr ausgefallene Rezepte erwartet, wird nicht viel Freude daran haben. Der sollte sich dann lieber folgendes Buch zulegen:

Klassische & moderne Rezepte aus Südafrika (von Evert Kornmayer, erschienen Imselbst-Verlag, ISBN 3-9808785-0-3, Preis vor ca. 5 Jahren: 12,95 €)

Grüne (Spinat-)Knöpfle

Ich habe nicht nur Karotten-Knöpfle gemacht sondern auch grüne Knöpfle mit Spinat. Dazu benötigt man:

Spinat-Knöpfle

450 TK-(Rahm-)Spinat
2 Knoblauchzehen
50 g Milch
2 Eier
3 TL Suppengrundstock
1 TL Öl
Muskat (gerieben)
350 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl

Den Spinat auftauen lassen, anschließend mit den Knoblauchzehen in den Mixtopf geben. 10 Sek/Stufe 4 schreddern. Milch zufügen, 30 Sek./Turbo pürieren, dann Eier, Suppengrundstock, Öl und Muskatnuss zugeben, 10 Sek./Stufe 4-5 mixen. Zuletzt die beiden Mehlsorten zugeben und 30-40 Sek./Stufe 5 vermengen.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Knöpflehobels ins kochende Wasser geben.

Die Knöpfle schmecken super als Beilage, Suppeneinlage oder grüne Käseknöpfle.

Dienstag, 11. Mai 2010

Karotten-Knöpfle

Inspiriert durch die Möhrenspätzle vom Wunderkessel habe ich mich heute an meine Variante davon gemacht. Man benötigt:

Karotten-Knöpfle

300 g Karotten (geschält und in grobe Stücke geschnitten)
2 Knoblauchzehen
200 g Milch
2 Eier
3 TL Suppengrundstock
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 TL Öl
Muskat (gerieben)
350 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl

Die Karottenstücke und Knoblauchzehen in den Mixtopf geben. 10 Sek/Stufe 4 schreddern. Milch zufügen, 30 Sek./Turbo pürieren, dann Eier, Suppengrundstock, Paprikapulver, Öl und Muskatnuss zugeben, 10 Sek./Stufe 4-5 mixen. Zuletzt die beiden Mehlsorten zugeben und 30-40 Sek./Stufe 5 vermengen.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Knöpflehobels ins kochende Wasser geben.

Die Knöpfle schmecken super als Beilage, Suppeneinlage oder Käseknöpfle.

Sonntag, 2. Mai 2010

Couscous-Salat mit Spargel und Karotten




1kg grünen Spargel waschen, die Enden etwas abscheiden und das untere Drittel schälen. 4 große Möhren waschen und ebenfalls schälen. Spargel- und Karottenschalen in den Mixtopf geben, mit 800 ml Wasser auffüllen, 1 EL Suppengrundstock, 1 TL Zucker und 6 Kardamomkapseln zufügen. Deckel aufsetzen und 10 Min/Varoma/Stufe 1 garen. In der Zwischenzeit die Möhren in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und in den Varoma geben. Den Spargel in ca. 2 cm lange Stücke schneiden und zu den Karotten geben. Die Spargelspitzen dabei in den Varomaeinsatz legen.

Nach den 10 Minuten den Varoma aufsetzen und 15 Min/Varoma/Stufe 1 garen. Nach 5 Minuten den Varomaeinsatz mit den Spargelspitzen aufsetzen.

Nach Ablauf der Garzeit 2 Tassen Instant-Couscous in eine Schüssel geben, 1/2 TL Salz dazugeben und mit 3 1/2 - 4 Tassen der abgesiebten Kochbrühe übergießen. Ziehen lassen, dabei ab und zu mit einer Gabel verrühren. 2 Frühlingszwiebeln waschen ind in feine Ringe schneiden. Wenn der Couscous die Brühe vollständig aufgesogen hat, 1 EL Bärlauch-Pesto (eigentlich war es bei mir nur etwas frischer Bärlauch, den ich mit Öl püriert hatte, damit er sich länger hält) und 1-2 EL weissen Balsamico-Essig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann die Karotten und den Spargel unterheben.

Bei uns gab es Geflügel-Merguez dazu - und wir fanden es super lecker!

Freitag, 19. März 2010

Mare&Monti auf thailändisch oder so...

Ich soll ja nicht mehr so viele tierische Fette zu mir nehmen, hat mein Arzt gesagt. Aber leider liebe ich cremige Saucen etc. über alles. Also habe ich mir dieses Gericht einfallen lassen, bei dem ich, bis auf den Lachs und die Garnelen, auf tierisches Fett verzichtet habe. Trotzdem ist die Sauce wunderbar cremig....

1 Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden. 5 Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden (alternativ in Julienne). 1 walnussgroßes Stück Ingwer und 2-3 Knoblauchzehen fein würfeln.

In einem großen Topf 1 EL Pflanzenöl erhitzen, die Zwiebeln, Karotten und den Ingwer darin andünsten. Mit 100 ml Weißwein ablöschen, den Knoblauch zufügen und aufkochen lassen, bis der Wein fast völlig verdampft ist. Mit 1 1/2 Dosen (=600 ml) Kokosmilch auffüllen, mit 2-3 EL grüne Thai-Currypaste, 2-4 EL Sweet-Chili-Sauce, 2-3 EL Fischfond-Konzentrat (z.B. von Maggi) würzen und erneut aufkochen lassen.

250 g Champignons in Scheiben schneiden und nach ca. 7 Minuten zu der Sauce geben. Weitere 5 Minuten kochen lassen. 4 kleine Pak Choi in Streifen scheiden. 250 g Lachs in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Zusammen mit dem Pak Choi in die Sauce geben, kurz aufkochen, dann Hitze reduzieren, 250 g Garnelen zugeben und 5 Minuten ziehen lassen.

Vor dem Servieren mit heller Soja-Sauce abschmecken und 1/2 Bund gehackten Koriander unterrühren.

Zusammen mit Basmati-Reis (den ich in Wasser und der restlichen 1/2 Dose Kokosmilch gekocht habe) servieren.

Wem das Ganze nicht würzig genug ist, der kann die (milde) grüne Currypaste durch eine schärfere ersetzen.

Mittwoch, 3. März 2010

Bloghopping...

Nicht nur im Bastelbereich betreibe ich ab und zu Bloghopping. Heute bin ich mal vom Kochblog zu Kochblog gehüpft. Besonders aufgefallen ist mir 1x umrühren bitte mit einem Food-Rätsel. Ich bin am überlegen, ob ich da nicht mitmachen möchte... muss ich doch mal meinen Männe fragen, was er davon hält...

Baisers gemacht

Am Wochenende gab es ja lecker Rinderfilet mit Spargel. Dazu habe ich im Mixi eine Sauce Hollandaise gemacht. Natürlich haben wir es mit der Menge (mal wieder) etwas übertrieben und mit 8 Eigelb gearbeitet. Die Eiweisse habe ich erst einmal eingetuppert und in den Kühlschrank gestellt. Heute habe ich mir dann mal wieder den Inhalt des Kühlschranks angeschaut - und das Eiweiß gesehen. Sofort habe ich mich gefragt, was ich denn nun damit anstellen soll... wegwerfen oder verarbeiten? Da es mir widerstrebt Lebensmittel einfach wegzuwerfen habe ich mich für verarbeiten entschieden. Gesagt, getan. Schnell mal im Internet geschaut, wieviel Zucker denn so auf ein Eiweiß genommen werden soll. In so gut wie allen Foren und Webseiten werden 50 g Zucker auf 1 Eiweiß angegeben. Ich wollte aber etwas weniger nehmen, denn die Baisers sind ja Hüftgold pur! Jedenfalls sind die "Dinger" jetzt im Backofen und trocknen vor sich hin...

Und hier mein Baiser-Rezept (erst mal die Hälfte von meinem Versuch)

4 Eiweiß zusammen mit 1 Prise Salz mit der Küchenmaschine/Handrührgerät sehr steif schlagen. Das kann bis zu 5 Minuten dauern, mit der KitchenAid geht es aber echt schnell. Dann nach und nach (am besten eßlöffelweise) 150 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker unterrühren. Immer schön weiter schlagen, bis die Masse glänzt.

In einen Spritzbeutel füllen und kleine Rosetten (oder was auch immer) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 100 °C (Umluft) 60 Minuten trocknen lassen, dann bei 50-75°C (Umluft) weitere 1-3 Stunden trocken (meine haben teilweise wirklich 3 Stunden gebraucht...) trocknen. Ich hatte während der ganzen Zeit einen Holzkochlöffel zwischen die Backofentür geklemmt damit die Feuchtigkeit besser abziehen kann.

Im Backofen auskühlen lassen, danach luftdicht verpacken. Angeblich sollen die Baisers weisser bleiben, wenn man der Masse etwas (Zitronen-)Säure (Pulver?) zufügt. Interessant hören sich ja auch diese fruchtigen Baisers an...

Mittwoch, 24. Februar 2010

Linsensuppe "Indian Style" - ganz vegetarisch

Heute habe ich mir ein lecker Süppchen im Thermomix gekocht - und musste die Suppe komplett auslöffeln (aber nur, weil sie so lecker war!). Indian Style habe ich sie genannt, weil es doch nicht eine klassische indische Suppe ist sondern eher "Cross-Over"... hier kommt nun das Rezept:

1 mittelgroße Zwiebel, 1 walnussgroßes Stück Ingwer und 1-2 Knoblauchzehen im Mixi 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben und weitere 5 Sek./Stufe 5 zerhäckseln. 1 EL Öl zufügen und 3 Min./100°C/Stufe 2 andünsten (ich hatte es mit der Varoma-Stufe gemacht, aber dabei ist etwas Röstaroma entstanden...)

Danach 300 g TK-Buttergemüse (bei mir waren Erbsen, Karotten, Mais und Blumenkohl drin - letzterer ist wichtig für den Geschmack der Suppe) und 150 g rote Linsen zufügen. 1 Dose Kokosmilch (sind 400 ml) und 600 ml (warmes) Wasser angießen. Gewürzt wird mit 1 TL Currypulver, 1 TL Garam Masala, 1/2 TL Paprikapulver (edelsüß - wer es schärfer mag nimmt rosenscharfen), 1/2 TL Tandoori-Pulver, 1 EL Tomatenmark, 2 EL Sweet-Chili-Sauce, 1 TL rote Thai-Currypaste und 1-2 EL Gemüsebrühe (Pulver). Nun wird das Ganze 20 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 gegart.

Zuletzt 1/2 Bund frischen Koriander zufügen, mit 1 Spritzer Zitronensaft, Salz (und Pfeffer) abschmecken. Dann 15 Sek./Stufe 6 pürieren - fertig!

Tandoori-Pulver (gibt es auch als Paste) besteht hauptsächlich aus Chilis, Fenchel, Ingwer, Knoblauch und Kurkuma (in der Paste ist zusätzlich noch Essig und Öl), Garam Masala dagegen meist aus Pfeffer, Kardamom, Nelken und Zimt. Beides bekommt man in gut sortierten Lebensmittelgeschäften oder Asia-Shops.

Und auch wer keinen Thermomix hat braucht auf diese Suppe nicht zu verzichten. In diesem Fall die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch von Hand etwas klein scheiden, in einem "normalen" Topf andünsten und die Suppe darin kochen. Zuletzt einfach einen Pürierstab in den Topf halten...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Kochbuch-Empfehlungen

Das folgende Kochbuch haben wir bei unserem letzten Besuch bei meinem Bruder entdeckt. Und da wir bekanntlicherweise gerne extoische Speisen ausprobieren mussten wir uns dieses Buch natürlich zulegen.:

Ghilie Basan: Die Küche aus Vietnam & Kambodscha 
(29,95 €, Christian Verlag, ISBN 978-3884727249)



Kurzbeschreibung:
Die original vietnamesische Küche gilt Kennern als die feinste Südostasiens, denn in ihr verschmilzt die Raffinesse der französischen Kolonialküche mit lokalen Kochtraditionen und denen Thailands, Chinas und Indiens. Das Prinzip Yin und Yang, das sich auch in den Gerichten wieder findet, ist eine Wohltat für Körper und Seele. Typisch für den Charakter der Speisen ist der frische Geschmack mit scharf-warmen Aromen und leuchtenden Farben.
Unsere Meinung:
Ein super interessantes Kochbuch mit ausführlichem Warenkundeteil. Die Rezepte hören sich so lecker an, dass einem sofort das Wasser im Mund zusammen läuft.




Kein Besuch in Berlin ohne dass wir in mindestens einem großen Buchladen vorbeischauen. Und dann muss natürlich die Abteilung Kochbücher genaustens unter die Lupe genommen werden. So kam es dann auch, dass uns dieses Buch in die Hände gefallen ist:

Jane Lawson: Das Winter Kochbuch (32,90 €, Christian Verlag, ISBN 978-3884729472)




Kurzbeschreibung:
Baby, it's cold outside! Hier zeigt sich der Winter von seiner verführerischen Seite. Wenn's draußen kalt ist und die Schneeflocken tanzen, dann ist es Zeit für Rezepte, die Leib und Seele wärmen. Im Ofen prasselt das Holzfeuer, man macht es sich mit einer Decke auf dem Sofa gemütlich, und ein köstlicher Duft aus der Küche zieht durchs Haus ... Suppe aus Borlotti-Bohnen mit Kastanien und Jakobsmuscheln, Pochierte Kalbsnuss mit Rote-Bete-Spätzle, später Glühwein und dazu Butterstollen.
Unsere Meinung:Mit 32,90 € ein nicht ganz günstiges Kochbuch aber dafür enthält es wirklich interessante Rezepte, die bestimmt Leib und Seele wärmen. Wir können es gar nicht anwarten, sie auszuprobieren.



Nachdem wir uns köstlichst über Jan Weilers Roman "Maria, ihm schmeckts nicht" amüsiert hatten habe ich meinem Bruder und seiner Freundin den Tipp gegeben, dass das folgende Buch doch das ideale Geburtstagsgeschenk für meinen Mann wäre...

Jan Weiler/Corbinian Kohn: Das Marcipane Kochbuch 
(19,90 €, Gräfe&Unzer, ISBN 978-3833813962)




Aus der Amazon.de-Redaktion:„Ihm schmeckt’s nicht“ – diesen Satz wird man in der Vinoteca Marcipane im bayerischen Dörfchen Münsing kaum hören. Schon allein deshalb nicht, weil Corbinian Kohn hier die Pfannen schwingt. Er schmeißt den Laden – das verrät schon der Name – zusammen mit Kultautor Jan Weiler. Die Kochkunst hat er von der Pike auf erlernt und verwendet für seine grundsoliden, schnörkellosen Gerichte nur beste Zutaten. Damit macht er seine Gäste glücklich und den Lesern seines Marcipane-Kochbuchs den Mund wässrig – nicht zuletzt dank der Fotos von Barbara Bonisolli und dem „Foodstyling“ von Hans Gerlach.
Jan Weilers Roman Maria, ihm schmeckt’s nicht, in dem er humorvoll seine angeheiratete italienische Sippe aufs Korn nimmt, wurde bereits zwei Millionen Mal verkauft und fürs Kino verfilmt. Und auch zu diesem „literarischen Kochbuch“ trägt Weiler bei, was er am besten kann: Er schreibt Geschichten, die sich locker um die gut 40 vorgestellten Rezepte ranken, präsentiert Beobachtungen aus seiner gastronomischen Männerwirtschaft am Starnberger See und gibt Tipps für den (Küchen-)Alltag – etwa den, für gute Saucen Wein zu verwenden, den Freunde aus dem Urlaub mitgebracht haben. Das sei das Beste, was solch einem Tropfen passieren könne, denn der schmecke zu Hause eh niemals so gut wie in den Ferien…
Gemütlich, mitunter aber auch bayerisch-grantelnd, humorvoll bis versponnen, kommen Weilers Geschichten daher. Kohns Küche dagegen steht ganz auf dem Boden der Realität. Schließlich steht ihm in der Vinoteca nur ein ganz gewöhnlicher Vier-Platten-Elektroherd zur Verfügung, und da ist sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Seine Rezepte in den Kategorien Knabbereien, Suppen, Fisch, Fleisch und Nachspeisen zeichnen sich denn auch durch Tipps zur Planung sowie durch sorgfältige Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus. So kann man, wenn Gäste bereits da sind, die Gerichte in Minutenschnelle servierfertig machen, anstatt stundenlang in der Küche zu stehen – und sich an gutem Essen freuen, das bestimmt allen schmeckt. --Holger Sweers, Literaturtest
Kurzbeschreibung:Was geht einem durch den Kopf, während man im Restaurant auf sein Essen wartet? Crostino mit Alice steht da, zum Beispiel. Oder Saibling mit Cashew-Pesto: Gibts an der Cashewnuss irgendwas auszusetzen? Nein, eigentlich ist sie die Angelina Jolie unter den Schalenfrüchten Jan Weiler, Autor des Bestsellers 'Maria, ihm schmeckts nicht', schlüpft in diesem originellen Koch-Lesebuch in die Rolle des nachdenklichen Gastes und kommentiert 50 ausgesuchte Gerichte, die garantiert jedem das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Ein sehr persönliches, sehr amüsantes, ganz köstliches Kochbuch, das keine Wünsche offen lässt. Selbst Antonio Marcipane hätte hier nichts auszusetzen!
Unsere Meinung:
Ein unterhaltsames Buch mit leckeren Rezepten - davon werden wir bestimmt das eine oder andere ausprobieren.

Russische Sauerkraut-Suppe (24-Stunden-Schtschi)

Nicht nur Sekt und Wein haben wir zur Geburtstagsfeier von meinem Schwiegervater beigesteuert sondern auch eine Suppe für's Buffet. Auf Wunsch mehrer Gäste veröffentlichen wir hier das Rezept. Die Menge reicht locker für 6-10 Personen.

1,5 kg Schäufele (ersatzweise 1 kg Kassler) in ca. 2 L Wasser etwa 1-1,5 Stunden garziehen lassen. Danach 300 g geräucherten Bauchspeck in 1 EL Butterschmalz anbraten. 800 g Schnitzelfleisch in Würfel schneiden und ebenfalls anbraten. Aus den Topf nehmen und beiseite stellen. 1-2 Zwiebeln schälen und würfeln. 2-3 Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls anbraten. 1 kg Sauerkraut abtropfen lassen (dabei den Saft auffangen) und klein schneiden. Zu dem Gemüse geben und kurz andünsten. Angebratenes Fleisch wieder zufügen und die Schäufelebrühe angießen. Sauerkrautsaft, 2 Zehen Knoblauch und 2 Lorbeerblätter zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe aufkochen lassen und bei mittlerer bis kleiner Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Abkühlen lassen und über Nacht kalt stellen.

Vor dem Servieren Schäufelefleisch vom Knochen lösen, würfeln und zur Suppe geben. Alles nochmals erhitzen.

Servier-Tipp: Zur Suppe Schmand und gehackten Dill reichen.

2 empfehlenswerte Weingüter

Zum 60. Geburtstag meines Schwiegervaters sollten wir Wein und Sekt besorgen. Da wir kein Risiko eingehen wollten, haben wir auf bewährte Weingüter gesetzt und dort eingekauft.

Das erste Weingut ist nicht weit von uns entfernt und liegt im schönen Spessart. Den halbtrockenen Kerner können wir wärmstens empfehlen. Hier geht es übrigens zur Webseite vom Weingut Holler.

Den Sekt (genauer gesagt den Crémant) haben wir im Elsass besorgt. Vor etwa 5 Jahren haben wir zufälligerweise das Weingut Jean Geiler entdeckt und waren von den Riesling-Weinen sofort begeistert. Und so haben wir uns jetzt auch mal die leckeren Crémants vorgenommen und sind, wie kann es anders sein, bei einem Riesling-Sekt hängen geblienben. Leider kann man den nicht über deren Internet-Shop kaufen.

Lauchsuppe mit Hackfleisch und Käse

In dieser kalten Jahreszeit lieben wir deftige Suppen und Eintöpfe. Eine meiner Lieblingssuppen ist diese Lauchsuppe. Und da ich sie Euch nicht vorenthalten möchte, gibt es auch gleich das Rezept:

1EL Öl in einem großen Topf erhitzen. 500 g Hackfleisch darin krümelig anbraten. Mit 250 ml Weißwein ablöschen. 1 Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. 4 Stangen Lauch putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Mit dem Knoblauch zu dem Hackfleisch geben, kurz andünsten und mit 1 L Milch und 750 ml Wasser aufgießen. 2 EL gekörnte Brühe einrühren. Alles ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen. Danach 400 g Kräuterschmelzkäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig ist die Suppe.

Freitag, 5. Februar 2010

Geflügelleber-Pastete

Beim Durchblättern des Themomix-Kochbuchs bin ich auf dieses interessante Rezept gestoßen. Obwohl ich mit meiner rechten Hand gehandicapt bin, musste ich es ausprobieren, denn die meiste Arbeit hat mir ja der Thermomix abgenommen. Und eine Zwiebel kann man auch mal mit links schälen...

150 g Toastbrot ohne Rinde (ich habe mal wieder Vollkorn-Toast genommen) in Stücke schneiden/reißen und in 200 g Milch einweichen. 60 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe und 1 Bund Petersilie (ohne Stängel) in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. 35 g Butter zugeben und 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 200 g fetten, geräucherten Speck in Stücken (wie schön, dass es dieses Produkt schon gewürfelt im Supermarkt zu kaufen gibt) zugeben und 10 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Toastbrot gut ausdrücken , mit 500 g Geflügelleber, 3 Eiern, 200 g Sahne, 1 TL Salz, Pfeffer, Muskat und 10 g Calvados (Apfelschnaps) zufügen und 1 Min./Stufe 8 zerkleinern.

Da ich zu faul war, eine ofenfeste Form auszubuttern habe ich die Masse einfach in eine Silikon-Backform (Königskuchenform) gegeben, diese mit Alufolie abgedeckt, ins Wasserbad gestellt und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) 55 Minuten gebacken. Danach musste ich mich in Geduld üben, denn die Pastete muss, bevor sie gestürzt werden kann, erst vollständig auskühlen.

Heute morgen war es dann soweit, dass ich die Pastete aufschneiden konnte. Und der Geschmack ist einfach sagenhaft köstlich. Sie erinnert mich an unsere Dänemark-Urlaube, denn dort gab es zum Frühstück auch immer Leberpastete.

Ich würde die Pastete auf einem groben Brot mit frischem, geriebenem Meerrettich servieren, im Buch wurde sie mit gebratenen Apfelspalten und Zwiebelringen angerichtet. Aber auch mit einem kleinen Bouquet aus Feldsalat und Cumberlandsauce könnte ich mir die Pastete gut vorstellen.

Fazit: das wird nicht das letzte mal sein, dass ich diese Pastete gemacht habe, vielleicht variiere ich sie das nächste mal, in dem ich noch ein paar gröbere Leberstückchen (in Butter vorgebraten) unter die fertige Masse gebe. Ein paar Stückchen Speck oder gekochter Schinken wären bestimmt auch lecker...

Geflügelbällchen aus dem Thermomix

Nachdem wir vorletztes Wochenende die Königsberger Klopse aus dem Themomix zubereitet hatten und davon restlos überzeugt waren, musste auch dieses Wochenende der Thermomix herhalten - Ihr merkt schon, dass wir dieses Teil lieben. Ein schöneres und besseres Geschenk hätten wir von den Schwiegertigers nicht bekommen können. Nun gut, basierend auf dem Klops-Rezept haben wir uns mal wieder ans Variieren gemacht. Denn im Kühlschrank schlummerte ein Putenrollbraten vor sich hin, den wir allerdings nicht am Stück braten wollten. Und so haben wir entschieden, dass er verhackfleischt werden sollte. Hier das Rezept für unsere asiatisch angehauchten Geflügelbällchen. Wir haben den Themomix dazu genommen, es geht aber auch ohne diesen...

Zunächst eimal 500 g Putenrollbraten aus der Oberkeule durch den Fleischwolf drehen (man kann auch gleich 500 g Geflügelhack nehmen). 4-5 Scheiben Vollkorntoast in ca. 1 cm große Würfel schneiden. 2 Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen in den Mixtopf (vom Thermomix) geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Von einem Bund Koriander die Blättchen abzupfen (Stängel aufbewahren!) und nochmals 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Die Brotwürfel, 1 Ei und das Hackfleisch zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und ordentlich Sweet-Chili-Sauce würzen. Alles 50 Sek./Linkslauf/Stufe 4 vermischen, zu tischtennisballgroßen Klößchen formen und in den Varomaeinlegeboden legen. Wer keinen Themomix hat, einfach so einen Bambusdämpfer, wie es ihn in jedem Asia-Shop gibt, verwenden. Den Mixtopf auswaschen, 700 g Geflügelbrühe einfüllen und die vorhin beiseite gelegten Korianderstängel dazu geben. Mixtopf verschließen, Varoma aufsetzen und alles 27 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 1 garen. Danach die Fleischbällchen warm stellen und die Brühe durch ein Sieb gießen. 400 g davon in den Mixtopf zurückgeben, 1 Dose Kokosmilch (ungesüßt) sowie 2 TL grüne Currypaste und etwas Zitronensaft zufügen. Zuletzt 50 g Mehl darüber streuen, Mixtopf verschließen und 5 Min./100°/Linkslauf/Stufe 3 erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Klößchen auf Tellern anrichten und mit der Sauce übergießen. Als Beilage empfehlen wir Basmati-Reis.

Freitag, 1. Januar 2010

Mitternachtssuppe

Zunächst einmal: Happy New Year 2010 !!!!!

Zur heutigen Silvesternacht gab es eine Bouillabaisse - natürlich in der Luxusversion mit großen Garnelen, Muscheln und Lachsfilet. Den Fischfond hatten wir auch selbst gemacht - aus den Garnelenschalen und der Lachshaut... und dazu gab es unsere geliebte Rouille. Hier das Rezept.

Einfache Rouille nach Andrea's Art

5-6 getrocknete Tomaten in Öl, 2 EL Tomatenmark, 2 EL von dem Tomatenöl sowie 3 geschälte Knoblauchzehen in einem hohen Gefäß pürieren. 1 Scheibe Toastbrot zerpflücken, zusammen mit 2-3 Schöpfkellen Fischfond dazugeben und nochmals pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse zu flüssig sein einfach noch etwas Toastbrot zufügen, sollte sie zu fest sein noch etwas Fischfond zufügen. Die Masse sollte eine cremige Konsistenz haben und lecker-scharf nach Knoblauch schmecken.