Dienstag, 25. April 2017

Slow Food e.V.

Jetzt habe ich schon viel über den Markt des guten Geschmacks - Slow Food Messe in Stuttgart gesprochen, aber noch nichts über Slow Food selbst.


Manch einer wird jetzt denken, ist halt das Gegenteil von Fast Food. Das trifft es aber nicht ganz. Ich war jetzt einmal so frei und habe ein paar Passagen von der offiziellen Webseite von Slow Food e.V. kopiert und hoffe, dass das o.k. ist, denn besser könnte ich es nicht formulieren.

Slow Food

• ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.
• fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.
• bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.
ist eine Non-Profit-Organisation.

Die Philosophie, die dahinter steckt

Gut, sauber und fair: so lautet die Slow-Food-Philosophie, mit der sich inzwischen Millionen von Menschen in der ganzen Welt identifizieren.

Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissen, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt.

Daher sollen die Lebensmittel gut, sauber und fair sein.

Gut: wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend.

Sauber: hergestellt, ohne die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Natur oder Tier zu verursachen.

Fair: die soziale Gerechtigkeit achtend, mit angemessener Bezahlung und fairen Bedingungen für alle — von der Herstellung über den Handel bis hin zum Verzehr.

Mitglied werden

Wer sich also mit mit der Philosophie identifizieren kann und Lust hat Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden, hier geht es zum Mitgliedsantrag: *klick*

Zusätzlich wird mit dem Mitgliedsbeitrag die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt gefördert. Damit wird geholfen vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, Kulturpflanzensorten und traditionelle Lebensmittel zu schützen – in Deutschland und in der ganzen Welt.


Wir persönlich wollten eigentlich schon lange Mitglieder werden - deswegen haben wir am Wochenende auch den Antrag ausgefüllt und direkt abgegeben.


Sonntag, 23. April 2017

Erstes Resümee der Slow Food 2017

Nach zwei Tagen auf dem Markt des guten Geschmacks kann ich für 2017 ein erstes Resümee ziehen:

1. Viel Zeit mitbringen

Wenn Du alles sehen und Dich auch informieren willst, dann reicht meines Erachtens ein Tag auf der Messe einfach nicht. Leider (für den Besucher) ist die Messe äußerst gut besucht. Gerade am Samstag und Sonntag ist zu Stoßzeiten wie der Mittagszeit kaum ein Durchkommen. Angenehmer ist es gleich nach der Öffnung oder kurz vor Schluss.

2. Nimm (Bar-)Geld mit

Eines gleich vorweg - die Messepreise sind nicht günstig. Du kannst zwar viel kostenlos probieren, aber ganz schnell wirst Du feststellen, dass Du natürlich auch das eine oder andere Produkt käuflich erwerben willst. Und hier kommen wir zu den Preisen: Du kannst nicht erwarten, dass ein Produkt, das oft in kleinen Chargen mit viel Handarbeit hergestellt wird, zu Discount-Preisen zu erhalten ist. Aber dafür bekommst Du ein Produkt, das Du mit gutem Gewissen kaufen und verzehren kannst.

An den wenigsten Ständen kann man mit Karte bezahlen, also ist Bargeld angesagt. Und falls es einmal nicht reichen sollte, es gibt auf dem Messegelände mehrere Geldautomaten der ING DiBa. Die Gebühren halten sich meiner Meinung mit 1,95 € pro Auszahlung für Nichtkunden auch in Grenzen. Die Warteschlangen davor sind allerdings lang!

3. Ins Gespräch kommen

Die Aussteller kommen nicht nur auf die Messe um ihre Produkte zu verkaufen - klar freut sich jeder, wenn er am Ende seine Produkte erfolgreich an den Mann (oder die Frau) gebracht hat. Ich denke, dass das bei vielen großen Ausstellern genau das auch der Fall ist. Aber wie wir festgestellt haben sind gerade die kleinen Produzenten sehr leidenschaftlich und erzählen Dir als Verbraucher gerne etwas über ihr Produkt und die Herstellung. Nutz' diese Chance.

4. Zieh bequeme Schuhe an

Glaub mir, Du wirst auf dieser Messe laufen - viel laufen! Mein Schrittzähler im Handy kam an einem Tag auf 18.355 Schritte.


Fazit:

Ich habe auf dieser Messe sehr viel Schönes erlebt, durfte viele gute Produkte probieren und hatte ein paar sehr informative Gespräche mit Herstellen - darüber werde ich hier auf dem Blog noch ausführlich berichten.

Freitag, 21. April 2017

our food creations goes Slow Food 2017

Morgen ist es soweit - wir fahren zur Slow Food Messe in Stuttgart. Wir freuen uns sehr darauf, denn in den beiden letzten Jahren hat es uns dort ausgesprochen gut gefallen und wir waren begeistert von der Auswahl an Lebensmitteln, die von den Anbietern präsentiert werden.


Wir sind gespannt, wen wir von den uns bekannten Ausstellen wieder treffen werden und mit welchen Neuheiten wir nach Hause kommen werden.

Freitag, 17. März 2017

Wir retten was zu retten ist hat Geburtstag

Wo ist die Zeit geblieben? Man glaubt es kaum, aber inzwischen sind drei Jahre vergangen, seit die Rettungstruppe von Sina und Susi ins Leben gerufen wurde - seither wurden sage und schreibe 25 Rettungsaktionen durchgeführt! Hier kann man übrigens nachverfolgen, was schon alles gerettet wurde.


Ziel der stetig wachsenden Gemeinschaft internationaler Foodblogger ist, sich regelmäßig der "Rettung" von Lebensmitteln zu widmen, welche immer mehr zum Fertigprodukt verkommen. Viele Gerichte kann man nämlich ganz ohne Tütchen und Co. selbst kochen oder backen. 

Zum Geburtstag haben sich unsere Organisatorinnen natürlich wieder ein schönes Thema ausgesucht - alles rund um den Brunch. Ich bin mir sicher, dass sich dabei bestimmt das eine oder andere Rezept finden wird, das sich für den traditionellen Oster-Brunch in ein paar Wochen finden wird. 

Gefüllte Eier
für 20 halbe Eier

10 Eier
200 g Schmand (alternativ Frischkäse)
1-2 TL Senf
1 Beet Kresse und/oder 1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten 
Salz und Pfeffer
etwas Paprikapulver zum Bestäuben

Eier hart kochen, abkühlen lassen, schälen und halbieren. Die Eigelbe herausnehmen und ein eine Schüssel geben. Zusammen mit Schmand/Frischkäse, Senf, Kresse und/oder Petersilie sowie Suppengrundstock gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Masse in einen Spritzbeutel geben und die Eihälften damit füllen. Auf einem Teller schön anrichten und mit Paprikapulver bestreuen. 

Bei mir ist etwas von der Masse übrig geblieben - diese lässt sich auch wunderbar als Brotaufstrich verwenden.





Aber was wäre ein Brunch ohne Brot oder Brötchen, dachte ich mir. Deswegen habe ich gleich noch ein zweites Rezept für Euch - es ist zwar ein bisschen aufwändig, aber ich verspreche Euch, dass die Baguettes einfach wunderbar sind: 


Kartoffel-Baguettes
für 4 kleine Brote

600 g Kartoffeln, mehligkochend
500 g Dinkelmehl, Type 630 plus etwas zum Arbeiten
5 g frische Hefe
Salz
ggf. helle und schwarze Sesamsaat

Am Vortag die Kartoffeln in Salzwasser ca. 25 Minuten kochen und abkühlen lassen. Ebenfalls am Vortag in einer kleinen Schüssel den Vorteig herstellen. Dazu 100 g Mehl mit 100 ml kaltem Wasser und 1 g Hefe gut vermengen. Schüssel abdecken, 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann für 12 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Kartoffeln pellen und in den Thermomix geben. Kurz auf Stufe 7 zu einem Mus verarbeiten. Dann den gegangenen Vorteig, restliches Mehl und Hefe, 13 g Salz und 50 ml lauwarmes Wasser zufügen. Auf Teigstufe 4 Minuten kneten lassen, nach 2 Minuten weitere 50 ml warmes Wasser zugeben. Teig in eine große Schüssel umfüllen - Achtung: der Teig klebt jetzt noch etwas. Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen. Teig falten. Nach weiteren 30 Minuten nochmals falten. Vorgang nach 60 Minuten wiederholen, anschließend weitere 90 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte nun blasig sein und sich weich anfühlen.

Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, dabei zu einem Rechteck formen. Mit einer Teigkarte vier gleich große längliche Stücke abstechen. Jedes Teigstück nachformen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einem scharfen Messer diagonal ca. 1 cm tief einschneiden und ggf. mit Sesam bestreuen. Teiglinge weitere 15 Minuten gehen lassen. In der zwischenzeit Backofen auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Auflaufform auf den Boden des Ofens stellen und mit vorheizen - die Auflaufform sollte aus Metall bestehen, Formen aus Glas oder Keramik könnten springen! 50 ml Wasser bereitstellen.

Brote auf die mittlere Schiene des Ofens schieben. Wasser in die Auflaufform gießen und Ofen sofort schließen. Baguettes 25-30 Minuten backen, bis sie knusprig und hellbraun sind - eventuell müssen die Brote zwischendurch abgedeckt werden. Die Baguettes sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen bzw. noch leicht warm auf den Tisch bringen...



Und hier geht es zu den Beiträgen der MitretterInnen:

1x umrühren bitte aka kochtopf: Joghurt-Brötchen mit Sauerteig
Anna Antonia: Sticky Buns 
Aus meinem Kochtopf: Zimtschnecken mit Apfel
Cuisine Violette: Bananen-Pancakes
Das Mädel vom Land: Überraschung
Fliederbaum: Grüne Tartelettes
giftigeblonde: Nussschneckchen
kebo homing: Germkipferl
Kochen mit Herzchen: Häppchen in Pink
lieberlecker: Brownie Ostereier
Münchner Küche: Obazda
Obers triftt Sahne: Sandwichtorte mit Frischkäse
Pane-Bistecca: Schweizer Weggli
Paprika meets Kardamom: Rosa Rote Bete-Heringssalat
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau: Geburtstagsbrunch]
Summsis Hobbyküche: Focaccia zum Brunch


Bild könnte enthalten: Text

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatoren dieser Rettungsaktionen:

Danke an Susi, die Turbohausfrau und Sina, die giftige Blonde, die die Idee zu dieser Rettungstruppe hatten

Danke an Christina (Apricotlady) und Jeanette von Cuisine Violette, die unsere Facebook-Seite betreuen

Danke an Ingrid von auchwas, die sich für uns auf Pinterest engagiert

und Danke an alle MitretterInnen!

Sonntag, 5. März 2017

Fischer's Fritz ist wieder unterwegs

Gestern waren wir wieder einmal in Mannheim unterwegs und sind kulinarisch natürlich fündig geworden: der erste Skrei des Jahres (zumindest für uns).

Die Idee zu diesem Gericht ist eine kleine Abwandlung eines Rezepts von Christoph Rüffer.


Skrei mit Balsamico-Schmand-Linsen und Meerrettich
für 4 Personen

2 EL Butter
3 kleine Schalotten, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, ebenfalls klein gewürfelt
100 g Frühstücksspeck (Bacon), in feine Streifen geschnitten
150 g kleine, grüne Linsen (ich: Alblinsen)
100 ml Weißwein (ich: Moriot Muskat vom Weingut Gröhl)
60 g Karotten, gewürfelt
80 g Pastinaken, gewürfelt
30 ml weißer Aceto Balsamico
200 g Schmand
Zucker
Salz und Peffer
800 g Loin vom Skrei (im ursprünglichen Rezept wurde Zander verwendet)
etwas Mehl
1-2 EL Butterschmalz
1/2 Limette
1/2 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten (ich: Petersilie)
ein kleines Stück frischer Meerrettich, geschält und gerieben

Butter in einem Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Bacon darin andünsten. Linsen zufügen und mit dem Weißwein ablöschen. 400 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen und 30 Minuten köcheln lassen. Nach 20 Minuten Karotten, Pastinaken, Aceto Balsamico und Schmand zugeben. Die Flüssigkeit sämig einkochen lassen. Mit Suppengrundstock, etwas Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Warm halten.

Skrei in 4 oder 8 gleich große Stücke teilen (ich bevorzuge kleinere Stücke, denn der Fisch ist sehr "blättrig" und lässt sich so besser wenden. Größere Stücke fallen gerne auseinander). In Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und den Fisch bei nicht zu großer Hitze auf der Hautseite anbraten, bis er knusprig und goldbraun ist. Dann wenden und fertig garen. Mit etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen. 

Die warmen Linsen auf Tellern anrichten und den Fisch darauf geben. Mit Schnittlauch (Petersilie) und Meerrettich bestreuen. 



Donnerstag, 8. Dezember 2016

Alle Jahre wieder...

... wird in der Vorweihnachtszeit gebacken. Letztes Jahr hatten wir an dieser Stelle bei der Rettungstruppe Heißgetränke gerettet. Und im Jahr 2014 waren es Plätzchen.

Zur Erinnerung und für alle neuen Leser: eine kleine (inzwischen stetig wachsende) Gruppe von FoodbloggerInnen möchte aufzeigen, dass viele Gerichte ganz ohne Tütchen und Co. auskommen. 

Dieses Jahr retten wir weihnachtliche Kuchen. Ich habe mich für eine Mischung aus Rotweinkuchen und Gewürzkuchen, also kurz Glühweinkuchen entschieden. Aber keine Angst, fertiger Glühwein ist nicht enthalten.




Glühweinkuchen
für 2 kleine Kastenformen

250 g Zucker
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
4 Eier
125 g Butter, zimmerwarm - ggf. etwas mehr zum Fetten der Backform
4 EL Kakaopulver
2-3 TL Zimt
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Nelke, gemahlen
1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
250 g Dinkelmehl, Type 630
100 g Dinkelvollkornmehl
1 Pk. Backpulver
150 ml Rotwein

Zucker, Vanillezucker und Eier in einer Schüssel schaumig rühren, dann die Butter unterrühren. Die restlichen Zutaten, mit Ausnahme des Rotweins, miteinander vermischen und dann unter den Teig rühren. Rotwein zufügen.

Teig auf 2 kleine Kastenformen (meine sind jeweils 21 cm lang und aus Silikon - falls keine Silikonformen verwendet werden, bitte das einfetten nicht vergessen!) verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft) ca. 45-50 Minuten backen.

Kuchen aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Rotwein-Zimt-Glasur (150 g Puderzucker, 1/4 TL Zimt und ca. 3 EL Rotwein verrühren) bestreichen.

Kinderfreundliche Variante: Rotwein durch Orangensaft ersetzen

 

Und hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

Obers trifft Sahne - Beschwipster Früchtekuchen 
Prostmahlzeit - Stollen für Ungeduldige
Anna Antonia- Sterntaler-Zupfkuchen 
Summsis Hobbyküche - Gewürzkuchen mit Walnüssen 
Cuisine Violette - Christstollen 
Friederike Fliederbaum - Pfeffriges Honiggewürzbrot
Brotwein - Früchtebrot
Barbaras Spielwiese - Linzertorte 
The Apricot Lady - Panettone 
Vergissmeinnicht - Zimtsternkuchen

Freitag, 2. Dezember 2016

Naschwerk

Seit langem will ich Fudge selbst herstellen. Jetzt habe ich mich endlich getraut, ein Rezept auszuprobieren.


Whisky-Fudge
für ca. 75 Stücke

200 g Sahne
mit so viel Milch auffüllen, dass man insgesamt 500 ml erhält
500 g Zucker
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
60 g Butter
3 EL Whisky

Alle Zutaten, bis auf den Whisky, in einen großen Topf geben und aufkochen, dabei gelegentlich rühren. Nun 30-40 Minuten köcheln lassen, dabei wäre eine Temperatur von 115 °C ideal (Zuckerthermometer, ich habe mein Bratenthermometer verwendet, das piepst, wenn die Temperatur erreicht bzw. überschritten wird). Während des Kochvorgangs den Topf ständig im Auge behalten. Ihr könnt davon ausgehen, dass wenn ihr das auch nur eine Sekunde nicht tut, der Inhalt genau dann überkocht! (-> Murphys Gesetz)

Immer wieder prüfen, ob die Masse bereits die richtige Konsistenz hat (dickcremig, wenn man mit den Kochlöffel durch die Masse fährt, dann darf sich die "Straße", die sich bildet, nicht gleich wieder schließen). Dann den Topf vom Herd nehmen und den Whisky unterrühren.

Eine Form (meine war ca. 20x25 cm groß) mit Backpapier auslegen und die Masse hineingießen. Ca. 4 Stunden kalt stellen - bei den momentanen Temperaturen geht das wunderbar im Außenkühlschrank...

Wenn die Masse fest geworden ist aus der Form nehmen, in Rechtecke schneiden und einzeln in Papier einwickeln.